Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
368
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268 Baukunst der Alten.

K. 19. Die Stadtmauern aus großen Steinenwurden ebenfalls' ohne Mörtel aufgeführet. Einbesonderes Werk ist ein Theil der Mauern um Fondiim Königreiche Neapel: es bestehet dasselbe aus großen'weissen Steinen / deren Flächen glatt beHauen sind/aber sie sind alle von ungleicher Form/ von fünf/sechs und von sieben Eken/ und alle sind sie in ein-ander gepasset. Man kan sich davon aus der drittenKupferplatte zu dem Vitruvio des Herrn MarchefeGaliani einen Begrif machen/ und aus einemStnke der alten Mauer um Albanv/ welche Fa-bretti hat in Holz schneiden lassen. Auf ebendiese Art waren die Mauern um Korinth und umEretria in Euböa gebauet/ auch zu Ostia/einem Orte in Epirus/ fanden sich dergleichen Mau-ern/ von welchen der ältere San Gallo/ Bau-meister/ wie von denselben zu seiner Zeit noch dieSpuren waren/ in dessen Zeichnung auf Pergamenin der barberi Nischen Bibliothek die Form undeine geschriebene Anzeige gibt/ und ich habe vondiesen Mauern bei Gelegenheit eines geschnittenenSteins in dem stoschischen Museo geredet.

diese Weise mit sogenanten Schwalbenschwänzen vonEichenholz verbunden gesellen. Er gibt eine Zeichnungdavon. (,'vu». t. 3. tav. 9.) F ea.

Diese ist die Art zu Bauen, welche VitruVius (I. 2.c, L.) !>»tic!l und in5ert!l nent. Sie gleicht dem altenStraßenvflaster, wie man es in und ausser Rom steht.^Abgebildet unter Numero 10. IV, Z Man findet davonsehr alte Überbleibsel an Vielen Srten, und unter an-dern an einigen Stellen der von Aureli a n u S erbauetenStadtmauer Roms/ in den alten Mauern von Alatri,da wo jezo Civita liegt, in den alten Mauern von Palä-strina/ Cori und andern Orten mehr, Fea.

2) >^2 Kl. 13 Abth. S7S N.Z