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2 (1825)
Entstehung
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Baukunst der Mm.

zu dem Palaste in der Villa des Herrn CardinalsAlexander Albani gegraben wurde, fanden sichdrei solche Gänge über einander, daher man ge-nöthiget war, mit dem Fundamente noch tiefer hin-unter zu gehen, und es ist dasselbe über 80 Palmentief geleget.

Z. 13. Bei der Art zubauen, als dem zwei-ten Stüke des wefentlichen Theils der Baukunst,fangen wir billig bei der Grundlage an, welcheentweder von großen viere lichten Stüken Tnfowar, wie ich vorher angemerket habe, oder vonkleinen Stuken Tufo, welches die gewöhnlichstewar, und eS noch izo ist. l) Der Grund dieser lez-teren Art wurde folgendermaßen angeleget, wie manan den Ruinen siehet. Man warf den Mörtel,das ist, Kalk mit Pnzzolana durch einander ge-schlagen, mit Mulden hinein, und Stüke Tufo dar-auf, und dieses Hineinschütten des Mörtels undder Steine wiederholete man bis die Grube vollwar. Eine solche Grundlage sezet sich in ein paarTagen, und wird durch die Puzzolana so hart 'indfcst, daß man unmittelbar nachher darauf bauenkan. Überhaupt ist hier auch bei den Mauern überder Erde zu merken, daß in Absicht der Eigenschaftder Puzzolana allezeit von den Alten mehr Mörtelals Steine gebrauchet sind: auf eben diese Art sind

t) Diese Steine hießen bei den Alten Iapi<Zcs ^uailrall;(Vliruv. I. >. c. 5. I^iv. I. 6. c. z. 8enec. epiüt. 36,)man muß sich aber darunter weder vollkommen kubischenoch vi ereki ch te Stiike vorstellen/ sondern, wie Ga li-tt ni zur angcführte» Stelle des Vitruvius bemerkt/nur Steine mit einer Platten Aussenseitc, die oftvon ungleicher Größe waren/ uud die wir iezo unter demallgemeinen Ausdruk behauene Steine oder Quaderbegreifen. Fea.

sAuf Numero 174 der Denkmale sind deren zus elien, so wie auf Numero 10 der Abbildungen ei-gentliche Q u a d r at st e i n e.Z