Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
357
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Erstes Kapitel.

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massima/ das allerälteste römische Grab«mal bei Albano, und ein anderes von den älte-sten Werken der Römer/ vom 368 Jahre derStadt Rom/ der Ablaß des albanischen Sees(izo >1i LasteUo) sind ans diesem Steine gebauet.

K. S. Hn den ältesten Zeiten von Rom muß derTravertino noch nicht bekant gewesen sein: den eSwurden damals sogar die Inschriften in Peperino ge-hauen/ wie diejenige ist/ wclchedcm L ueiuS Corn e li-usSeipio Barbatus/ dem würdigsten Manne sei»ner Zeit/ welches Lob ihm in der Inschrift gegebenwird/ gesezet wurde. ES ist dieselbe im zweitenpunischen Kriege gemachet/ und stehet in der barbe«ri nischen Bibliothek. Sie ist fast von gleichem Altermit der dnilischen/ welche vermuthlich auch nurin solche Steine gehauen gewesen sein wird/ undin Marmor/ wie aus einer Stelle des Silius vor-

Hosvitalsd ella Co n so l a t i o n e sieht, und diePiranesiQnt. t. 1.) abgebildet liat; deß«gleiche» die Überbleibsel des t u lli a n i sch en Gesäng-nisses, das von Ancus Marcius erbauet/ und vonServius Tullius, oder nach ?lndern von ? u llu sHostilius, vergrößert und nachher unter den Kaiser»von Travertino wieder hergestellt worden. Der Peperino/den man »ezo in Rom gebraucht/ wird bei Marino ge-brochen. Fea.

>) I^iv. I. 5. c. 2. n. >g.

2) LirnioNlii vetustisüima Inscriptio: I,. <^vrn.

ckelman spricht von dieser Inschrift auch in seinerGeschichte der Kunst SB. 4 K. t6 §. Alle diesehier und a» andern Orten angeführten Denkmale bewei-sen nach >nei»em Dafürhalten nichts anderes, als daßman zu Inschriften und Bildwerken den Peperino früherals denTravertino angewendet habe; keineswegs aber, daßdiefer lezrere in den ältesten Zeiten Roms noch nichtbekaiit gewesen sei; (welcher Meinung auch Lapi ist,