33-1 Baukunst der Mm.
röthlich: dieses ist der Stein, welcher in ItalienTnfo Heisset/ und beim V i t r u v i u s der rothe Steinist, welcher um Rom gegraben wird, i) Perra>ulcwußte dieses nicht.
Z. 6. Jeuer wird über der Erde gebrochen/und dieser wird unter der Erd- gegraben. Dieerstere Gattung findet fich insgemein an Orten, woSchwefelquellen sind, wie bei Tivoli und bei Pesto;an diesem Orte fällt der schwefelichte Bach in'SMeer,von welchem auch Strabo redet. Der Tro-ll ertino insbesondere wird von dem Wasser des Anis,izo Teveroue genant, welchem man die Eigenschaftzu versteinern beileget, und von den Schwefelquellenhei Tivoli, erzeuget. ES wachsen diese Brüche mweniger Zeit wiederum zu, und man hat mitten inden Steinen zuweilen Steinbrechereisen gesunden,welches dieses beweiset. Auch der Marmor wächsetwiederum zu: den man fand eine eiserne Brechstangein einem großen Blöke von sogenantem afrikani-schen Marmor, da derselbe für die KircheDella Morte, hinter dem sarnesischen Palaste,versäget wurde. Noch ausserordentlicher aber ist derPorphyr, in welchem man vor dreissig Jahren einegüldene Münze des' AugustuS fand.
>) 2. c, 7.
2) ^,1 Vitruv. >, c. p. 40. n, >. e-!!t, >634-
Z) Es ist der Fluß Silarus, von welchem Strabo(I. 6.) Plinins (1.2. c. «cct. ><)6.) und
Silius Italiens (>1e kell» pun. I. 8. V, 532.)melden, daß er die Kraft habe, alles zu Versteinern, wasman hineinwirft. Man sehe auch des Paters Paoli
wo derselbe bemerkt-, daß nahe au den Mauern der Stadtvorbei, auf dcr Mitternaclitfeite, eine Quelle von weiOrFarbe und stinkend von dem mit sich führenden Schwefel«ach dem Meere zufließe. Er gibt eine Abbildung der-selben ( tav. ). F«a.