Erstes Kapitel. s.53
machet: ihre Dike ist nieinals über einen starkenZoll, sie sind aber drei bis vier Palme groß,- von welchen auch Vitruvius redet/ und dieneten^ sonderlich zu Bogenwerken.
§. Die ersten Steine zu öffentlichen Gebäudenwaren unter den Griechen sowohl als Römern eineArt Tufsteine. Der Tempel des Jupiters zu^ EliS war davon gebauet;^) ein Tempel zu Girgenti^ in SicilieN/ die Tempel und Gebäude zu Pesto amsaleruitanischen Meerbusen, nebst der alten in's Ge-vierte gebaueten Mauer dieser Stadt, sind eben-l falls von solchen Steinen aufgeführet. Dieser Stein! ist von zweierlei Gattung: der eine wird erzeugetdurch eine sich versteinernde Feuchtigkeit; er ist weiß-lich und grünlich, durchlöchert, und daher leichterals andere Steine und als Marmor. Ein solcherStein ist der Travertino, welcher bei Tivoli ge-! brochen wird. Die andere Gattung ist eine verstei-nerte Erde/ und. ist theils schwarzgraulich / theils
Sehr vorzüglich ist die Form der Ziegel, welche manin den alten Ruinen von Pozzuoli und Baiä sieht, so-wohl zur Verbindung der Mauern als zur Wölbung derBogen. Abbildungen derselbe» findet man in des Pa-ters P a o li cli po?.2uoli. tav. 67. F e a.
2) Der Bestimtlieit wegen ist über diese Stelle des Vi-truvius zu bemerken, daß der P a l m, von welchem der-selbe redet, vier Fin ger, deren sechzehn einen Fußausmachten, breit war. In den alten Gebäuden findetman weit größere Ziegel. Die, welche zu Bogengewöl-ben dienten, wurden meistens keilförmig gebildet. Fea.
Z) pai,5!>n. I. 5. c, l o, lZ' 2.)
Der von Pvusanias erwähnte Stein ist Poros,« ein Marmor. Siebelis.
' -i) Wie Mauer ist nicht in's Gevierte gebaut, wiein einer Note zum §.4 des Vorberichts angemerktworden. ^
16 *