Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
343
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Vorbericht.

2^>Z

ches also von der Negel des Vitruvius abgehet.Der ganze Boden dieses Gebäudes' hat einen sanftenAbhang auf beiden Seiten, zum Ablaufe des Ne-gens. l>)

K. 11. überhaupt merke man, daß alle drei Ge-bäude von dem Gebälke auf den Säule»/ odervon der Architrave die beiden unteren Gliederhaben, aber das dritte und obere Glied des Ge-bälkes, nämlich die Cornische, fehlet an allendreien. ?) Von den Eigenschaften der dorischenOrdnung derselben habe ich in den Anmerkungengeredet. Die Länge und Breite dieser Gebäude sindvon der dritten und oberen Stufe, auf welche manzu denselben hinaufsteiget, gemessen, und der Palmist der neapelschc, welcher größer ist als der rö-misch e. 3)

ß. 12. Ausser den beschriebenen Gebäuden, isterstlich fast mitten auf dem Plaze der Stadt einAmphitheater, von welchem noch die unternGe wölber, und zehcn Reihen Stufen oder Sizeüber denselben, übrig sind. Nach AntoniniS An-geben ist die Länge desselben 165 Palme, und dieBreite 120.^) Ausserdem finden sich Spuren von

Dieser Abhang ist wohl »»r von den Trümmern unddem Schütte entstanden, die sich in der Mitte deS Ge-bäudes aufgehäuft haben. Nach Hinwegräumung dessel-ben/ versichert der Pater Paoli, den Boden desselben ebenund mit den Nruchstiiken eines Mufaiks belegt gesundenzuhaben. Fea.

2? Winckelman hat sich dessen nicht erinnert, was ervorhin in diesem Norberichte S, ZZ7 gesagt hat. Wasvon den sämtlichen Gebäuden noch vorhanden ist, zeige»die hiehcr gehörigen Abbildungen. Fea.

Z) Der moderne römische Palm hält S Zoll Z l/°2Linie; der neapolitanische hält 8 Zoll 7 Linieit.Fca.

4) Nach den genauern Messungen, welche Paoli (Taf. 4-i.