Vorbericht.
hatte ebenfalls/ wie die Tempel/ einen innere»eingeschlossenen Plaz/ von ^l3 und einem halbenPalm breit/ und drei Reihen Säulen inwendig/ vonwelchen die drei Säulen und die Ekpilaster am Ein-gänge dieses innersten Gebäudes stehen;^) von dermittlern inwendigen Reihe sind noch drei Säulen auf-recht stehend übrig. 2) Der Durchmesser der Säu-leu ist 6 uud drei Viertheil Palme/ und die Zn-tercolumnia 11 und zwei Drittheil Palmez wel-
Winckelmaii muthmaßte hier etwas, wovon nicht zuglauben ist, daß es ie gewesen sei. Der Pater Paoli(Dissei-t, 5. n. iZ, I>, I !4>) sagt: „ ?ln der Fronte, die«wir die vordere nennen, entdekt man die Vorhalle, wel-„che in« Innern vermittelst zweier Pseiler gebildet ist,„in deren Mitte drei Säulen stehen. Ob dieses auch eben„so an der hintern Fronte statt gesunden, davon ist keine„Svur zu merken, auch läßt es sich aus nichts abnehmen.„Die Pfeiler lehnen sich an die Mauern, welche nicht„weiter gehen; oder wen ste auch weiter gingen, so er-„strekten sie sich doch gewiß nicht nber die erste der drei„Säulen hinaus, welche in gerader Reihe die Mitte de5„ganzen Gebäudes einnehmen. Und wen man gleich web„terhin einige Überbleibsel von Mauern gewahr wird,„wie wir beim Nachgraben gesunden haben, so zeiget doch„ihre Dünne und Schwäche, daß sie Von keiner inneren„Cella sein können, sonder» vielleicht bestimt waren, den„Grund zu stüzen, welcher sich gegen die Mitte des in»„neren Plazes etwas erhöhet." Fea.
sMan sehe unter den A b bi l dung en Num. S.Z
2) ^Man sehe uttterden Abbildungen Nnni.s u. S.)
Z) An den beiden Nebenseiten beträgt der Zwischenraumder Säule» von dem Mittelpunkt der einen zur anderenll 2/'Z Palm, und an den Giebelseiten beträgt derselbe10 5/6 Palm. Der Durchmesser jeder Säule beträgtZ l/Z Palm. Dergestalt sind also an den Neben,'eitendie Zwischenweiten der Säulen etwas breiter als ihrDurchmesser, und die an den Giebelseiten sind kaun» sobreit. Fea.