Vvrbericht.
»der eine Palästra oder Gymnasiums gewesenist. Dieses sind ohne Zweifel die ältesten griechischenGebäude / 2) und nebst dem Tempel zu Girgenti inSicilien/ und dem Pantheon in Rom/ ist kein an-deres Werk der Baukunst/ welches' sich so völlig er-halten hat;^) den der eine Tempel hat vorn undHinten sein völliges Frontispicium / und auf demandern ist das Mehreste von demselben geblieben.
§. 6. Die zween Tempel sind/ so wie das dritteGebäude/ Amphiprostyli/ das ist/ sie haben einenfreien Sänlengang ringsumher/ nnd vorn nndhinten eine freie Halles) Der größte Tempel/ und
Pater Paoli glaubt, («Ilsüert Z,) daß es ein Porti-kus oder toscanisches Gebäude gewesen, in demman öffentliche Geschäfte oder Handel getrieben. Fea.
2Z Pater Paoli, welcher die Abbildungen dieser Tem-pel mit gelehrte» Abhandlungen begleitet hat,stand in dem irrigen Wahne, daß diese Gebäude voi»hetrurischer Bauart seien, und sein ganzes Bestre-ben in seinen« Werke gehet dahin, dieser Meinung Wahr-scheinlichkeit und Glauben zu verschaffen. Winckel-in a ii hat gleich anfangs ihren wahren Charakter richtigerkaiit^ und da auch die irrige Ansicht des Paters Paolijezo allgemein anerkant ist, so lohnt es der Mühe nicht,stch bei derselben weiter auszuhalten. Das Werk desPaters Paoli heißt : clell' anüca cittä cli p«5to,
6etta iincora posillonia. Koma, >784 5ol. FerNVW.
ZZ Die Soohienkirche in Constantinopel nicht zu ver-gessen, die zwar jünger ist. Fea.
-^) Dieser Zusaz: und vorn u»d hinten eine freieHalle, ist überflüssig, da es stch bei dem freien Säu-lengange ringsumher von selbst versteht. Auchgebürt ihnen die Benennung k>ni^Iü^rc>8t)'Ii, welcheMajor in seinem t76S zu London erschienenen Werkeüber diese Tempel tS. 27, Zl>, Zl,) ihnen beilegt, nachder Bedeutung dieses Worts bei Vitruvius (I. Z.e. 2.) keineswegs; den er nelit jene Tempel amplii-welche blos a» beiden Giebelseiten, vorn
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