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Vorbcricht.
was dieser von Pesto zn sagen hatte. Gleichwohlaber ist ein großer Irrtum stehen blieben: den mangibt vor/ die Stadt sei in die Runde gebauetgewesen/ und es ist das Gegentheil; die Ringmauerist ein völliges Vierek. Man halte dasje-nige/ was in dieser Schrift/ und nur hier allei»/von den Gebäuden zu Pesto gesaget wird/ mit derNachricht zusammen/ die ich dem Leser mittheilenwill/ so wird sich zeigen/ wie mangelhaft und un-vollständig jene sei.
§.6. Von der Stadt Pesto/ welche etwa an-derthalb italiänische Meilen von dem Gestade desMeers entfernet ist/ hat sich die ganze Ringmauermit ihren vier Thoren/ in's Gevierte gezogen/ er-halten/H und diese ist aus ungemein großen Stei-nen/ 2) welche vierekt oder länglich gehauen sind/ohne Mörtel zusammengesezet/ so daß die äussereSeite derselben in sechs Flächen/ nach Art derDiamanten/ gehauen ist: auf der Mauer stehen ingewisser Weite von einander runde Thürme. In-nerhalb der Mauern und in der Mitte der ehemali-gen Stadt stehen zween Tempel und ein drittes öf-fentliches Gebäude/ welches entweder eine Basilika/
Die Ringmauern des alten Pästums sind freilich nichti» die Runde gebauet, aber sie bilden auch kein Vier-ek, sondern eine unregelmäßige Form. Fea.lMan sehe Numero t uurer den Abbildungen.)
2) Ein großer Theil der Ringmauer von Pästum ist zer-stört, so daß an einigen Orten kaum die Spuren davonzu erbliken sind; aber der erhaltene Theil derselben istbeträchtlich und zeigt einen mächtigen Bau. Von denStadtthoren hat sich nur eines erhalten. Fea.
lMan kan es unter Numero 2 der Abbildungensehen.)
Z) Die Steine haben 8 bis lv Palm Länge, 4 bis 5Palm Breite, und Z bis 4 Palm Höhe. Fea.