326
Alte Tempel
phanuS und Nhodoman/ anstatt »„xx-us-c-, incircuitu, xios-i, columnis. WessellNg suchet beideWörter zu behalten / und meinet / man müße
oder XISV-ÜV lesen. Ich bleibe hier
bei dem gedrukten Text/ und der sprachkundige Leserwird ohne akademische Weitläufigkeit hier einsehen,ob diese Gelehrten den Text verstanden haben/ undwelche Erklärung vorzuziehen ist. Der französischeÜbersezer springet wie ein leichter Tänzer über dieseStelle hin.
§. 37. Diese kurze Abhandlung kan auf die nach-läßige Untersuchung der übrig gebliebenen Gebäudein Griechenland selbst zu schließen Anlaß geben. EinTempel z. E. wie der zu Suniuni/ dem attischen
!) Meines Bedünkens ist Winckelmans Erklärungdurchaus unrichtig, und ich begreife nicht, wie sie ihmhat in den Sin kommen können. Ich zweifle, ob er über-haupt den Tert des Diodorus hier verstanden habe.Was hatten die Häuser, welche mit der Zeit ohne Regelund Ordnung neben den Tempel hingebauet wurden, mitder prachtvollen Größe desselben und mit der Idee desGeschichtschreibers zu thun, welcher dieselbe in's Licht zusezen sucht, indem er sagt, daß jener Tempel von einerneuen und vorhin nicht gewöhnlichen Bauart war? Die-ses Besondere und Neue besteht nach dem Diodorus darin,daß die andern Tempel entweder rings von einer freiste-henden Säulenhalle umgeben waren, wie der Tempel derConcordia in derselben Stadt, die Tempel zu Pä>fium, die Tempel der Minerva und des Theseuszu Athen, und mehrere andere; oder daß sie keinen Säu-lengang umher, sondern die bloße Cella hatte», welchevon einer einfachen Mauer eingeschlossen war. >, Dieseri, Jupiters tempel (sagt Diodorus) ist von einer>> neuen Bauart, den er hat jene beiden Formen ge--.meinschaftlich:" die Mauer der Cella war nämlich bis