Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
315
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zu Girgemi. Zis

Z. 2Z. Die Höhe dieses TempelS/ ohne die Höheder Stufen umher zu rechnen755) war ^2tt Fuß. ist von den Über-

sezern nicht verstanden worden; den man hat eSfür die Grundlage genommen. Der neuliche fran-zösische Übersezer hat hier klügeln wollen/ und hatseine Unwissenheit verrathen. Er glaubet/ es sei hierdie Cornische gemeinet. Warum? Weil 5-^-? bciihm auch das Oberste eines Hauses bedeuten soll;welches er aber hätte beweisen sollen. Hernach deketdie Cornische nicht das Gewölbe/ wie wir alle wissen/

t) Die Note des Abbe Terasion, Von der Winckel-man liier redet/ lautet, wie folgt:Im Griechischen»heißt es: ^ , welches Nho-

doman durch iunllüiueulo tamcn ercexto übersezt.z, Aber »ie hat man in der Beschreibung eines Gebäudes>, von derGrundlage desselben / die man nicht sieht, ge-handelt. bedeutet übrigens den obern Theil»eines Gebäudes, und das Wort Dom hat davon sel-tnen Ursprung. Daher musi man untcr hier»den Kranz, den Kämvser des Gewölbes oder1, Giebels verstehen, dessen Hohe man nicht angeben ionte, weil er nicht ausgeführt war." Jansen.

Es ist nicht?u zweifeln, daß auch den obern

Theil eines Hauses bedeute. Wir haben davon mehrereBeispiele, vornehmlich in der h. Schrift, welche Constan-tini in seinem griechischen Wörterbuchs unter diesemWorte gesammelt hat: und auch der h. Hicronymus

est, ^/anil tt-cla. Aber der Abbe Terrasson kontebedenken, daß -s-«^»in der Bedeutung eines flache» Da-ches aus den Häusern nicht aus den oberen Theil desTempels anwendbar war, welcher nicht wie eine Ter-rasse, sondern wie ein Dach, gebildet war. Ich bin