Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
316
Einzelbild herunterladen
 

Z16

Alte Tempel

und griechische Tempel die nicht rund wäre»/ hatte«/so viel bekant ist/ kein Gewölbe.

Z. Die Säulen waren rund von aussen undvier cki cht von innen / nach den Worten des' Dio do-rn 6/ an welche sich die lateinische Übersezung mit

mit unserm Verfasser der Meinung, daß die

«ufferc stufenförmige Grundfläche des Tempelsbedeute/ auf welcher die Säulen standen; den indemDiodorus sagt/ das Gebäude fei bis dahin errichtetgewefen, wo nichts mehr als das Dach gemangelt/ sofezt cr damit zugleich voraus/ daß der Kranz desGebälkes fertig war/ und dieser ist nach dem Zeugnißdes Barons Niedcfel wirklich an dem Tempel vorhan-den gewesen; den er behauptet ein Stük davon gesehenzu habe». Und wen dieser Theil des Gebäudes fertig war/weßhalb hätte der Geschichtschreiber ihn bei der Angabeder Höhe des Tempels ausschließen solle»/ von welchemer einen so wesentlichen Theil ausmacht, daß cr beider Angabe der Maße und Verhältnisse eines Bauesnicht zu übergehen ist. Aber es entsteht ein anderergegründeter Zweifel gegen den Diodorus/ nämlich : wa-rum er blos bei der Angabe der Höhe des Tempels dieUnterlage abrechnet/ und nicht auch bei der Angabe derLänge uud Breite, k'anuni peduin OLOI.X Inn-Aitutline porrccUlin cst, ucl I X ver» peäes latitulZiuo

Zttollitur. Der Regel nach wird die Unter-lage nicht mitgerechnet/ oder wenigstens muß es gleich-mäßig bei allen Messungen geschehen; und ich weiß nicht/warum Diodorus anders Verfahren ist.ist die Unterlage des Gebäudes; aber der Ge-schichtschreiber hätte sich hier blos des WortesUnterlage/ bedienen solle»/ das in diesem Sinne häu-figer bei ander» griechische» Schriftsteller» vorkpmt,unter andern beim Aristoteles/ (ülluc. -><I ?ii»on>.I. >v. c, Z.) beim Stra b o (I. >7. >>. >>3g. L.), beimJosephus FlaVius/ ^u>I. I. Z. c. 6. n. 2.

I. !2. c, 2. n. 8.) beim P ollur, (I. 9- c. 5. princ.«>?A,n. 2S.) und unter den Lateiner» beim VitruviuS/(I. Z, c. 2. I> /j. c. 6. I. 5. c. ull.) Fea,