Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
311
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Tempel der Alten hatten insgemein kein anderesLicht/ als welches durch die Thüre kam.

§. 15. Die Einfassung der Thüren an dem Tem-^ pcl zu Girgenti ist/ wie an denen zu Pestv/ wegge-nommen ; aber sie wird vermuthlich oben enger alsunten gewesen sei»/ wie VitruviuS die dorischenThüren vorschreibet: an einem andern kleinen Tem-pel zu Girgenti/ von den Einwohnern die CapelledeSPHalariS genant/ ist die Thüre also gemachet.Der Zeichner des Paters Pancrazi hat dieselbe/ ichweiß nicht aus was für einem Grunde/ mit einemBanme bedeket/ so daß man auf dem Kupfer (t. 2.

16,) die Form derselben nicht siehet.-) DieseThüre ist von den Mönchen zugemauert/ und ander Seite gegenübc?/ wo keine Thüre war/ ist einedurchgebrochen. Warum? Weil der Altar nach ei-ner gewissen Gegend der Welt stehen muß.

ß. t6. Diese Art von Thüren war nicht/ wiej eS aus dem VitruviuS scheinen könte/ der dori-schen Bauart allein eigen, sondern das ganzehohe Altertum scheinet sie vielmals also gemachetzu haben: von den Ägyptern ist eS gewiß; wie anden Thüren aufder isischen Tafel und auf einigenägyptischen geschnittenen Steinen zu sehen ist. ^')Der Grund davon war die Festigkeit: den die Last

> j) ^ All merk. üb. die Baukunst !c. 1 K. ZS §.z

2) AuchGaliaui in seiner Ausgabe des V > tru vi u§ (t. 2.p. 2. wd. >4.) gibt eine Zeichnung davo»/ »edoch ohneden Baum. Dessen ungeachtet ist die eigentliche Gestaltder Thüre nicht recht zu erkennen. Fea.

Z> V itruV i u s(>.4. c. (>.) sagt es ausdrüklich von allen dreiArten von Thüren/ deren Verhältnisse er angibt/ näm-lich der dorische»/ ionischen und attisch e-n. Fca.

<5) Mttmerk. ii b. die Baukunst ic. t K. §. Z6.Z