zu Girgeitti.
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§. <1. Da6 Gebälk dieses Tempels bestehet/ wiean andern/ aus drei Gliedern; der Architraveunmittelbar über den Säulen / der Friese und derCornische. Vitruvius will/ daß die Höbe derGlieder des' Gebälks nach der Länge oderKürze der Säulen eingerichtet sein soll; l) undder Architrave geben einige neuere Baumeisternicht viel über die Hälfte der Friese: dashohe Altertum aber wußte weder von der erstennoch von der zwoten Regel. Den an dem Tem-pel zu Girgenti sowohl als an denen zu Pesto ist^aS Gebälk groß und prächtig/ und stärker/ als esdie Höhe der Säulen erforderte/ und dem Augenach scheinet die Architrave und Friese gleiche Höhezu haben/ und daß es vermuthlich sei/ wie es schei-net/ wird man unten aus dem Maß des Gebälkesvon dem Tempel des' olympischen Jupitersschließen können; die Cornische hat etwa drei Thei-le von der Höhe der Friese.
§. 12. Das Verhältniß derTriglyphen und derMetoven/ oder des vierekigen Raumes zwi-schen denselben/ findet sich wie an andern bekantendorischen Ordnnngen; weil sich aber in Rom kein gan-zes dorisches Gebäude erhalten hat/ so siehet man nuran icnen Tempeln die Ausnahme der Alten von derSymmetrie in Absicht der Triglyphen über den Säu-len an den Eken/ welche nicht auf das Mittel die-ser Säulen fallen/ sondern gegen den Ek der Friesegeriiket sind/ um den Ek nicht bloß zu lassen. 2)Die Triglyphen an diesen Tempeln sind nicht auf
1) I.. Z. c. Z.
2) Es scheint, dafi Winckelman, als er dieses schrieb/die Temvel zu Cori noch nicht genugsam <?ekant liabe,deren er spnterliin in seinen Anmerkungen überdie Baukunst der Alten gedenkt, wo die Trigwxhe»