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2 (1825)
Entstehung
Seite
308
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Alte Tempel

inet werden; den was über vier Durchmesser ist/fällt inFuße und Zolle. Ich finde/ daß die Höheder Säulen der Breite des Tempels gleichist/ welche allezeit die Hälfte der Länge/ entwederdes ganzen TemvelS oder auch der Celle allein/ andorischen Tempeln war. Also war hier kein gelehr-tes Verhältniß von etwas ausser dem Gebäudegenommen anzubringen/ sondern es lag in demGebäude selbst.

§. 9. Wen eine Stelle des PliniuS^) zu ver-stehen ist / wie ste gelesen wird/ wo er saget daß in den ältesten Zeiten die Höhe der Säulen das Drittlieil von der Breite des Tempels gewesen:"so würden die Säule» noch kürzer als jene gewesensein. Den wen wir die Länge eines Tempels zu50 Fuß sezen/ und also die Breite 25/ so würdenungefähr 8 Fuß auf die Säulen kommen. Nehmenwir 2 Fuß zum Durchmesser der Säule»/ so wür-den sie nur 4 Durchmesser haben.

ß. io. Diese Säulen haben eine kegelförmigeVeriüngung/ welche ihren Grund weniger in demMaße derselben als in ihrem Endzweke l>at. Deneine cylüiderirte Form mit gleichen Durchmessern un-ten und obeu hätte die Steine/ aus welchen eineSäule bestehet / in Gefahr gefezet/ Risse zu bekom-men und zu zerspringen/ da die Last des Gebälksvornehmlich auf die Axe des Cylinders würde gefal-len sein; die kegelförmige Veriüngnng aber verei-nigte die lasttragenden Punkte mehr in Eins. DieSäulen sind nach dorischer Art gereift/ d. i.zwo Au S ho hl u ngen schließen durch einen schar-fen Ek/ da an ionischen und korinthischen ge-reisten Säulen die Eken platt sind.

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merk. üb. die Baukunst. ?c. I.K. §. 29.Ü