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Alte Tempel
aus dem von ihm verbesserten Verhältniß der Massein den Tafeln des Arbuthnots mitgetheilet.Dieser Herr lebet seit einigen Jahren zu Florenz.
§.6. Der sogenante Tempel der Coneordiazu Girgenti ist ohne Zweifel eines der ältestengriechischen Gebäude in der Welt/ und hat sich vonaussen unbeschädiget erhalten. Der Erklärer der sici-lianischen Altertümer gibt von demselben denGrundriß und die Aufrisse; in die Beschreibungderselben aber lässet er sich nicht ein; den diese hatsich derjenige/ dessen er sich zum Zeichnen bedienet,vorbehalten. Dieser aber/ welcher niemals die Bau-kunst getrieben/ wird Muhe haben/ etwas' an dasKicht zu geben.
Z. 7. Dieser Tempel ist von dorischer Bauart/und HexastyloS Peripteros/ d. i. der umund um aus einer Reihe freistehender Säu-len ruhet/ und deren sechs vorn und eben so vielehinten hat/ welche den PronaoS und Ovisthodo-mo 6/ 2) oder zwo freieHalleN/ beim Eingängeund hinten/ machen. Auf beiden Seiten sind eilfSäulen/ oder dreizehn/ wen die Eksäulen zwei-mal gezählet werden. ES ist dieser Tempel zweenvon den Tempeln zu P esto am salernitanischen Meer-busen vollkommen von aussen ähnlich/ und dieseund jener scheinen von gleichem Altertume. Vo»dem Tempel zu Girgenti war Nachricht/ aber vondenen zu Pesto hat man allererst angefangen vorzehen Jahren zu reden/ ohngeachtet dieselben nie-mals verschüttet/ soudern beständig in einer großenund ganz unbewohneten Fläche am Gestade des Mee-
t) Auch Piranesi iil seinem Werke: IZ^IIaKoni. 22. HZ, 3 ) gibt eine Abbildung davon. F e a.
2) pollux . I. 1. c. I, sk>Am. 6. S cll ö p fl i n s.^Isalia illuslr,>, 6. sect. 6. c. 10. Z. 125.) erklärtes sehr Übel durchtns. F e a.