Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
294
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2v4 Nachrichten v. d.

ci-LchOMM.

„Sage/ daß dieser Wald den Musen g e-„widmet ist/ und zeige die B ücher bei den„Platanen/ und daß wir dieselben v e r-„ wahren/ und wen ein wahrer Liebhaber„derselben hieher könit/ denselben mit„ Epheu krönen."

K. 106. Daß auch die dünne Haut/ welche un-ter der Rinde den Stam der Bäume bekleidet/ zumSchreiben dienen könne»/ ist ausser dem lateinischenWorte liker, welches diese Haut bedeutet/ wahr-scheinlich aus Kleidern von solcher BaumhauttzvXkiv), welche die Indianer in demHeere deSXerxeS trugen; den so verstehe ich den He-rodo tus.^) Eben dieser Scribent merket an/^)daß /Z</Zx->< von den ältesten Ioniern K-PÄ-e?«, d. i.Haut/ genennct worden/ weil sie/ wie er saget/aus Mangel des ägyptischen Papiers/ sich der Häutevon Schafen und Ziegen bedienet/ „ und viele Völ-ker (fähret er fort/) schreiben noch'-izo auf Häute."

ß. 107. PliniuS redet nur von Schriften aufPapier/ welches gefüttert war/ das ist/ dessen rük-wärts angefügetes Blatt der Länge nach an ein an-deres/ welches in der Breite lag/ oder umgekehret/angeleimet war/ so daß dieFäserchen des oberen unddes unteren Blattes kreuzweis gingen. Von diesergefütterten Art sind einige Diplomata in der vati-canischen Bibliothek/ wo auch andere/ von den Exar-chen zu Raveuna ausgestellet/ aufbehalten werden/welche Maffei besessen/ und dieselben in der di-plomatischen Geschichte erläutert hat. Eines dersel-ben/ welches acht Palme lang ist/ hat sein besonde-res verschlossenes Behältniß. Das Papier desselben

») Hero6<N. I. 7. sc. 65.^1 x. 266. !. 6.

2) Idlä, I. 6. 194. eäit 15.