Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
277
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neuest, hercul. Entdek. 277

Seiten dieses Riems sind Windungen oder Gelenke(ß-lliizllei'i) angedeutet/ welches zeiget/ daß ein sol-cher Brustriem von Erzte gewesen. Der vermeinteAlexander hat seinen kurzen Mantel («KIsm^s)auf der linken Schulter mit einem silbernen plattenKnopfe zusammengehänget/ und unter dem Mantelist der Panzer. Unter der Brust gehet ein Band/i»N/ wie es scheinet/ den kurzen Degen zu tragen/welcher unter der linken Brust herabhänget. DieBeine sind bekleidet mit geschnüreten Halbstiefeln(cni.Ilui'nii miMare»), wie man dieselben an einigenStatuen bewafneter Kaiser siehet. Das Pferd/welches im Springen ist/ ruhet auf einem Ruder/dessen Stange unter dem Bauche stehet/ und dasbreite Ende auf der mit Silber eingelegeren Base.Dieses Nuder wird seine Bedeutung haben.

K. 77. Eine Figur von Erzt/ die dem schönenund kunstvollen PriapuS in dem herculanischen^ Museo völlig ähnlich ist/ auch in der Größe/ befin-det sich in dem kircherischen Museo des Collegii No-mani zu Rom. Sie stellet einen Sänger vor/ wel-cher mit eigenem Vergnügen auf der Leier spielet /und einen Ring durch die Vorhaut seines Gliedesgezogen hat.ES waren viel Sänger/ wenigstenszur Zeit der römischen Kaiser, wie izv/ verschnit-ten/^) und Plautianns ließ dieses auf einmalmit hundert jungen Knaben/ und mit verl,«rathe-ten römischen Bürgern machen/ um der Plautil-la/ seiner Tochter und des Caraealla Gemahlin/als Sänger zu dienen. Insgemein aber wurde denSängern/ wie eS gedachte Figur hat/ ein Ring an-

l) lDenkmale, Numero <8S.)

z) lleins. III Ilesivö, c. 6. p. 14. sc<l> ?>!>»-

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