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2 (1825)
Entstehung
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276
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276 Nachrichten v. d.

ein Schnipchen schlägt: Plutarchus zeiget die-ses an in angeführeter Stellet) Man kan sagen,der SilenuS sei gelehrt/ so wie der Mercu-riuS schön heissen kan; doch ist er nicht so schön/daß er eine Begeisterung und eine Beschreibung imerhabenen Style hätte erweken können/ wie jemandvon demselben zu lesen gewiinschet hätte.

Z. 75. Seit zwei Jahren sind zu Pompeji zwoweibliche bekleidete Figuren von gebranter Erde,fünf und einen römischen Palm hoch/ entdeket/ wel-che tragische Larven vor dem Gesichte haben.

§. 76. Unter den kleinen Figuren gab ich eini-gen Begrif von einem vermeincten Alexander zuPferde in Erzt/ nebst einem anderen ähnlichenPferde/ aber ohne Figur; jenes verdienet eine ge-nauere Beschreibung. Das ganze Werk hat einenrömischen Palm und zwölfthalb Zolle in der Höhe;das Pferd ist einen Palm und 9 Zolle lang. Derlinke Arm der Figur, welcher mangelt/ zog/ wieman siehet/ die Zügel an sich/ um den Lauf desPferdes einzuhalten; der rechte Arm ist erhoben/ wieim Werfen eines Wurfspießes, An dem Pferde feh-len die zwei Hinteren Beine/ das übrige ist völligerhalten. Die Zügel/ die Zieraten auf der Stirnedes PferdeS/ an den Kinbaken/ welche beim

Homerus heissen/ das Gebiß und der Brustriem/alles ist mit Silber ungemein zierlich aus-geleget/ eS sind auch die Augen des PferdeS/ mitAndeutung des Sterns in denselben/ von Silbereingesezet. Mitten auf dem Brustriemen/ wo anPferden auf erhobenen Werken und geschnittenenSteinen ein halber Mond zu hängen pfleget/ ist einschöner Kopf einer Bakchante mit Ephen bekrän-zet/ erhoben in Silber gearbeitet/ und an beiden

i) Oe k'orm. ^.lex. 2. c. 3. x. 699. I. 19. eäit. H. Ltexk.