Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
257
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neuest, hereul. Entdek. 25?

nicht wohl reimet/ weil man glauben sollte/ derGyps würde durch das Aufziehen und Herunterlas-sen derselben sich in weniger Zeit abgestoßen haben.Dieses äussere Thor hat ein anderes Thor von innenund von ähnlichem Gebäude; die Weite von einemzum anderen sind 3i Palmen; es war dieses untereThor aber noch unentdeket.

§. -ji. Von aussen ist das Thor überweisset/ und mansiehet ausder übertüncheten Bekleidung der großen O ua-derstuke / ausbeiden Seiten/ Inschriften mit rother Far-be gezeichnet/ von welchen aber/ausser Zahlen / nichtviel kentlich ist: und da der Kalk an vielen Drteirabgefallen/ so ist nichts Verständliches herauszubrin-gen. Ich habe indessen bemerket/ daß diese In-schriften über andere/ welche vorher daselbst stan-den/ gemalet worden/ indem diese durch eine leichteNberweissung ausgelöschet waren. Man erinnere sichder Inschrift einer Pachtung/ die ich in demSendschreiben angeführet habe/^) unter welchereine andere Inschrift/ die vorher anf dieser Mauerstand/ hervorscheinet. Es ist dieselbe nicht gänzlichmit rother Farbe geschrieben/ wie ich dort sage,sondern mit schwarzen Buchstaben/ und es ist nurdie lezte Zeile derselben roth.

K. ^2. Durch diese Inschrift sowohl/ als durchjene an dem Thore/ wird erläutert/ was bishernicht deutlich hat können angegeben werden / nämlichder Gebrauch bei den alten Römern / die V e r 0 r d-nungen des PrätorS in bekant zu machenund anzukündigen/ ehe der richterliche Aus-svruch geschah.^) Weil Aceursius hier eineweisse Wand verstanden/ so wird dessen Meinungvon den Mehresten verworfen. Andere aber muth-

t) toben S. 164. §. 5S.1

2) Heiaecc, ^ui'Isxr, illustr, x. 4g.

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