Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
227
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hcrcul. Entdek.

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großen Menge von allerhand Art Entdekungen ge-thcilet/ so daß die Gemälde in besonderen Zimmer!,siehe»/ die mit dem eigentlichen Museo keine Ge-meinschaft haben; dieses aber ist angeleget in demersten Gestoke eines Anhanges am königlichen Schlos-se/ welcher einen vierekigen Hof einschließet. DieseZimmer stnd alle gewölbet/ und anfänglich warennur viere derselben besezet/ nebst zwo Vorratskam-mern; izo aber sind alle Zimmer des ersten Gestoksdieses Gebäudes auf drei Seiten um den Hof her-um/ welches siebenzehen sind/ dazu eingeräumet.

§. 138. Der Eingang ist gegen Morgen undmit einer Wache besezet; beim Eintritts zur Linkenin ein Zimmer des königlichen Thürhüters / welcherein großes eisernes Gitter mit vieler Arbeit vonErzt erösnet/ um in den innern Hof zu kommen.Hier fällt das Pferd von Metalle zuerst in dieÄugen/ welches gegen Abend gewandt ist/ und andieser Seite sowohl als zur rechten Hand stehenStatuen von Marmor/ und zwischen denselbenund an der linken Seite stehen alte Einfassun-gen von Brunnen/ Altäre/ Säulen/ undverschiedene Merke von gebrauter Erde/ alsCornischen von gemeinen Häusern u. s. f. Aneben dieser linken Seite und auch über dem Ein-gänge sind alte Inschriften eingemauert. Indiesem Hofe liegen auch die beiden Säulen vonMarmor/ von dem Grabmale des HerodeS At-ticuS und der Negilka/ mit der bekanten In-schrift/ welche aus dem Palaste Farnese zu Romsind hierher gebracht worden; aber man findet hierkeinen Plaz/ diese großen Säulen aufzurichten.

ß. iZ?. Über dem Eingange zu dem Muse?selbst stehen folgende zween Verse in vergoldetenBuchstaben von Erzt/ von dem gelehrten Maz-zocchi gesezet: