Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
225
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hercnl. Entdek. 226

de äussert sich nicht vor der Aufwikelung, den mankönte sonst Schriften suchen, die weniger gelitten.Die Blätter sind dermaßen dünne/ daß, wo in ei-nem eine Liike ist, das folgende, welches unter dem-selben lieget, mit jenem nur ein einziges Blatt aus-zumachen scheinet, und die Litte gleichsam voll füllet.Daher geschiehet es, daß, wen der Leim angestri-chen wird, wo die Liike ist, (da dieselbe seltensichtbar wird,) von dem unterliegenden Blatte soviel als bestrichen ist, losgerissen wird, und in dieLiike des obern hineintritt. Hierdurch wird alsonothwendig eine Verwirrung, und das untere Blattbekämt, da wo eS vielleicht ganz gewesen, eine "ükeoder Loch. Eben so gefährlich ist die Arbeit an denFugen der auf einander geleimeten Stükc Papier;den wen diese Fuge durch daS Anstreichen des LeimSaufgelöset wird, so kan es leichtlich geschehen, daßder Leim durch die Fuge hindurch dringet, bis andas folgende Blatt, und ein Stiik von demselbenan das obere, woran gearbeitet wird, anklebet, unddasselbe aus desseli Blatte loSreisset. Man siehetaus diesem Berichte, daß eS nicht allein schwer ist,geschwinde zu gehen, sondern daß auch nicht vielzu hoffen sei; wenigstens kan der Nuzen aus Schrif-ten , wie die angezeigeten sind, wen sie auch nichtzerstümmelt und zerfressen wären, nicht groß sein:den wir haben mehr als eine Redekunst von denAlten, und die vom Aristoteles könte uns stattaller dienen; an Büchern der Moral, und vonTugenden und Lastern fehlet eS auch nicht; undauch hier haben die Schriften des Stagiritenden Vorzug vor allen.

§. Man wünschte Geschichtschreiberzu fi nden, wie die Verlornen Bücher des Dio-dornS, die Geschichte des Theopompus unddes EphoruS und andere Schriften, als: des Ari-