hercul. Entdek.
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^ve. i.lv.er. srivi'rcilr. co^
ivei. xr. ri^vio. ci?i^ni0i>'l. «L5II.I18 ?08Ti:ni8.czvc:. 8VI8.
ES hat also ein Gelehrter, welcher behauptet/ daßHie alten Inschriften alle ol> neAeeente sind/ nichtviele gesehen. Das übergeschriebene Wort in diesenzwo Zeilen nebst gewissen Buchstabe«/ die über ande-ren stehe»/ sind merkwürdig. In Erklärung dersel-ben will ich mich nicht einlassen; so viel siehet man/daß es Zln dernn gen und Verbessern nge n sind/wie unter andern das « über dem i-, welches in ?rc>?i^iilausgelassen worden. Man will aus diesen Änderun-gen schließen/ daß dieses zweite Buch der Rede-kunst der eigenhändige Entwurf des Philo-demuS sei/ welches nicht sehr unwahrscheinlich ist/und dieses würde zu muthmaßen veranlassen/ daßdas LandhauS/ in welchem diese Schriften gefundensind/ vielleicht gar diesem Philosophen eigen gewe-sen. Dieses aber ließe befürchte» / nichts als pKi-lo dem i sehe Schriften zu entdekeii/ da ein bloßerZufall ohne Wahl die vier ersten Stüke von seinerFeder ergreifen lassen.
K. 125. So viel von dem Förmlichen derSchrift: da s M a t e ri a li sch e derselben sind Dinteund Feder. Die Dinte der Alten war nicht soflüssig/ wie die unsrige/ und war nicht mit Vitriolgemachet. Dieses kan erstlich aus der Farbe derBuchstaben geurtheilet werden/ welche schwärzer nochals die gleichsam in Kohlen verwandelten Schriftensind/ wodurch d»S Lesen derselbe» sehr erleichtertwird. Den wen es vitriolische Dinte wäre/ würdedieselbe die Farbe / zumal im Feuer/ geändert haben,
i) LasnaFe, a I'Rist. Füll«, z>. Z3.
Winckelman. 2. 40