si6 Sendschreiben v. d.
gesezet; in folgenden zwo Zeilen aus dieser Schriftund auf deren zehnten Seite siehet man eins und dasandere. — Von den drei Punkten über K.4Ifinde ich nichts auch nur entfernt zu muthmaßen;orxorn aber hat offenbar feinen Aceent. Dieälteste griechische Inschrift/ welche die Accente hat/-)ist vielleicht von späterer Zeit. Wir wissen aber/ d,aßdieselben in frühern Zeiten im Gebrauch gewesen/ dasogar die Samniter^) gewisse Sylben mit den-selben bezeichneten. Unter den Griechen schrieb maneinem Aristophanes von Byzantiuni/ welcher anzweihundert Jahre vor Christi Geburt lebete/ die Er-findung derselben zu. Es hat auch der Vers desEuripide 6 :
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welcher an der Mauer eines Ekhauses einer Straßeim Herculano stand/ die zum Theater sübrete/ seineAccente/ wie sie gewöhnlich und hier gesezet sind.Bei den Römern war eine Art von Accenten inihren besten Zeiten gebräuchlich/ und die Inschriftenvom AugustuS bis auf den Nero unterscheidensich durch dieselbe; und blos aus diesem Grunde halteich folgende kürzlich zu Rom gefundene Inschrift;welche keine Anzeige von Jahren hat/ aus dieserZeit:
j) Mbildnng unter Numero 14 am Ende dieses Bandest
2) k'udretti, Ii^cr. p. 233. n. 215.
3) Olivieri DI58. sopra alc. 8snnit. p. »Z9. ne?.I'oino IV. vigsert. 6i Oort.
p'itt. Trcol. t. 2. p. Z4.
5) Dieser Vers ist aus der Anttope: wird aber etwaSanders geschrieben, Turip. Siebelis.
6) k'Ädiet.üz Inscr. x. 163. 170. 2Z6.