hcrcul. Entdck.
rine Tautologie/ und gibt einen fal-
schen Begrif/ weil eine hölzerne Tafel nicht kangefaltet werden. Er vertheidiget sich mit demVurman/ welcher durch Handschriften verschiedeneVerse des VirgiliuS für unächt erkläret hat. Erselbst thut eben dieses mit verschiedenen andern Stel-len des Homerus. Eine von denselben ist/ wovom Paris gesaget wird/ daß er verdiene/ gesteini-get zu werden: und sein Grund ist/ weil DioChrysostom u 6 2) wo er diese ganze Rede des Hek-tors wider den Paris anbringet/ gedachte zweenVerse auSlässer. In derOdysseaO) will er zehenganze Verse/ von 310 bis 320/ ohne Gnade auS^gestrichen wissen/ weil dieselbe» ihm deS Dichtersnicht würdig scheinen. In dein folgenden Buche (m)scheinen ihm die Verse nach dem 68/ welche eineErzählung von dem Schiffe Argo enthalten/ ver-dächtig/ weil HesioduS von diesem Schiffe keineMeldung thut; und daraus schließet er/ daß dieseFabel nener als beide Dichter sei. Er kan auchzween Verse/ im lezten Buche der Jlias/ 29 und30/ wo das Urtheil des Paris angezeiget wird/nicht leiden.
§. 111. Er kehret hierauf in den Zusäzenzu der erstern Stelle des HomeruS zurük/ und be-weiset aus vielen Stellen des Dichters/ daßund von demselben niemals vom Schrei-
ben/ sondern vom Ein schneiden/ Stechen undVerwunden/ gebrauchet werden. Diesem zufolgewar/ wie er behauptet/ das Täfelchen/ welchesBellerophon zn überbringen hatte/ nicht be-schrieben/ sondern es hatte Zeichen einge-
1) ix. r, llii.Z v. S7 — 53.
:>) XI. 7,"^« 1/..'^ /v.
Ä.l p, 55.