Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
205
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hcrcul. Entdek.

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eo^Iex allein von öffentlichen Instrumenten ge-brauchet worden, und wen auf Münzen oder inStatuen die Figuren der Kaiser eine Rolle Schriftin der Hand halten/ so inüße dieselbe so etwas,und keine gelehrte Schrift oder Geschichte,vorstellen. 2) „ Folglich, saget er, ist es eine große„ Unwissenheit auch der alten Künstler und Bild-„ Hauer, wen sie den Figuren der Dichter und Pbi-„ losophen eine gerollrte Schrift in die Hand„gegeben."^) Auch ZlvollouiuS von Priene,der Künstler der Vergötterung des HomeruSim Palaste Colonna, ist nach dessen Meinung,mit der Rolle, welche er dem Vater der Dich-ter in die Hand gegeben, sehr übel unterrichtetgewesen.

K. 108. ttm aber die Beständigkeit dieser vonihm reiflich erwogenen Meinung zu zeigen, wieder-holet er in den Zusttzen,^) daß er die Unterschriftder ersten entwikelten herculamschen Schrift fehrwohl gesehen und gelesen:

„Des Philodemus von der„Musik." Dem ohngeachtet behauptet er, (wirdcS nicht meinen Lesern unglaublich scheinen?) daßgedachte Schrift ein öffentliches Instrumentin einer Streitsache sei. Er hat vielleicht imSinne behalten, daß dieser Streit die Kirchen-musik und auf Hochzeiten betroffen, oder zwi-schen der Gemeinde und den Stadt Musikan-ten entschieden sei. Und wodurch suchet er dieses

1) 269.

2) 2i)I.Z) ?. 265.

4) p. 266.

5) ?. -t«.