Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
204
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2»-j Sendschreiben v. d.

Palms/ eine kleine Figur eines Philosophen/mit einem Barte/ auf seinem magistralischenStuhle! zu dessen Fußen stehet eine runde Kap-sel mit gerolleten Schriften/ und in der Handhält er eine halb ausgewikelte Nolle Schrift. Die-ses kan keine römische obrigkeitliche Person sei»/wie der Bart anzeiget/ welcher nicht mehr Modewar/ da dieses gemachet ist: folglich können auch dieSchriften keine richterlichen Abschiede und der-gleichen bedeuten. Es hat auch der Stuhl eine ver-schiedene Form von den Stühlen obrigkeitlicher Per-sonen in Rom.

§. 507. Es widerspricht ferner unser Gelehrterallen andern/ welche in dem Geseze des Ulpia-nus 1) teretc» Iidro5 von gerolleten Schriften/und voiZices von vierekigen Büchern verstehen.^)Diese sind SalmasiuS/ Schnlting/^)Trotz/5) Heineccius/ 6) und Mazzocchi;?)Schulting und Heineccius streicht er in den ,Zusazen wiederum aus. Was würden die Schrif-ten des Cicero/ des Livius/ des Seneca unddes Plinius für ungeheure Werke gewesen sein/wen man sich dieselben gerollet/ und nur aufeiner Seite des Blattes beschrieben vorstellenwollte??) Er suchet darzuthun/ daß das Wort

z) 62. v. <1e leg. Z.

2) Ve I'keca 264.

4) In p»ul. x. ZZ7.

6) In Kvm. procern. n. »H.

7) In x. 5.

L) .4.

5) -2?-