Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
183
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hercul. Emdck.

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der rechten Hand/ wie voller tiefen Gedanken/ undstellet die Odyssea vor. Martorelli hatte dieseFiguren für Männer angesehen/ welches er inden Zusäzen seines Buchs verbessert. AberHerr Bajardi/ welcher reichlich zu Beschreibungdieser Schäze bezahlet war/ und dieselben mit mehrMuße als andere sehe» und betrachten konte/ ma-chet unverantwortlich aus dem Homer us einen Ju-lius Cäsar/welcher/ wen ihm dessen Bild auchnicht bckant gewesen wäre/ wenigstens keinen Bartgetragen hat. Seinem Cäsar sezet er zur Seite ei-ne wein ende Ro m a / welche er sich anderJliasvorstclletc/ und aus der Odyssea weiß er nichtszu machen/ als einen Soldaten. An einem andernOrte taufet er einen HerkuleS/ welcher nach denstymphalischen Vögeln schießet/ einen Jägerder Wasservögel. Weiber und Männer verwech-selt er mehr als einmal. Auf einer kleinen ovalensilbernen Platte ist von getriebener Arbeit ein Sa-tyr/ welcher eine Leier fvielet. Dieser erinnertemich bei dem ersten Anblike desjenigen Flötenspie-lers von Aspen dus unter den Statuen des C.Verres/ „an dem man/ wie Cicero saget/ er-„ kante/ daß er nur für sich selbst spiele/ ohne sichzu bekümmern/ von jemand gehöret zu werden; "5)eben so vertieft ist diese Figur in ihrer Harmonie.

§. 78. Gefäße/ die der Überfluß erfunden /waren diejenige»/ in welchen die Alten eine Art

i) IZe I^oZ. Hieci Lalam. p, 266.

ä) s Man sehe den 27 §. der Briefe anBianconi, unddie Geschichte der Kunst/ S B. 2 K. 4Z §. Note. ^15) sin Vcrrem sctio 2, I, 1. c. 20. Man sehe den 28 §.der Briefe a» Biancvni.)