Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
157
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derselben besonders zu merke»/ und zwar die dreiersten vornehmlich wegen der Arbeit an den Haa-ren/ deren Loken angelöthet sind. Der eine undder älteste (es zeiget derselbe den ältesten Styl derKunst/) hat fünfzig Lokcn/ wie von einem Drathe/in der Dike einer Schreibfeder/ geringelt; der zweitehat acht und sechzig Loken / welche aber platt sind/und wie ein schmaler Streifen Papier; wen es mitden Fingern zusammengerollet/ und hernach ausein-ander gezogen würde; die hintern am Halse habenzwölf Windungen; diese beiden sind von jungen Hel-den/ und ohne Bart; der dritte aber/ mit einemlangen Bart?/ hat nur die Seitenloken angelöthet/und ist insbesondere wegen der Ausarbeitung zu be-wundern/ welche offenbar alles Vermögen und Ge-schiklichkeit unserer Künstler weit übertrift; diesesist eines der vollkommensten Werke auf der Welt/ esgehöret unter die schönsten Dinge aller Art/ die mansehen kan. Man nennet diesen Kopf insgemein ei-nen Plato; es ist derselbe idealisch. Der vierteKopf ist ein Seneca/ und der schönste unter ver-schiedenen Bildern desselben in Marmor/ von wel-chen der beste in der Villa MediciS befindlich ist:man köiite ebenfalls behaupten/ daß die Kunst indemselben für unsere Zeiten unnachahmlich sei/ ob-gleich PliniuS berichtet/ daß die Kunst/ in Erzt zuarbeite»/ unter dem Nero gänzlich gefallen sei. >)Die beiden andern sind Brustbilder von der ganza lten Form/ und haben auf den Seiten zween her-vorgehende bewegliche Balken oder Heben von Me-tall zum Tragen; das eine stellet einen jungenHeld vor/ das andere eine weibliche Person.Sie scheinen beide von ebendemselben Meister zusein/ nnd jenes ist mit dem Namen des Künstlers:

tMcm sehe unten die Nachrichten -c. §. 7?^