hercul. Entdek.
betrachtet zu werden/ die ihren Plaz in der Galeriebekommen. In dem Hofe des Musei stehet die Mut-ter des Nonius BalbuS/ >vie die erhaltene In-schrift an dem Gestelle derselben zeiget/ mit einemTheile ihres Gewandes oder Mantels bis auf denKopf geworfen/ welches/ um demselben eine Gratiezu geben/ oben über der Stirne spiz gekniffen ist:eben so gekniffen ist das Gewand auf dem Kopfeder Tragödie auf der Vergötterung des Ho-merus/ im Palastc Colonna, Dieses ist eine Klei-nigkeit/ die nicht verdiente angemerket zu werden,die ich auch selbst kaum bemerket hätte/ wen nichtC u p e r!) diese gekniffene Kalte sich als etwas Be-sonderes vorgestellet und geglaubet hätte/ hier dasje-nige zu finden/ was die Griechen nennen/welches ein Aufsaz von Haaren ist/ der sich aufden tragischen Larven/ beiderlei Geschlechts'/ überder Stirne erhebet. Die Zeichnung zu seinem Ku-pfer hat ihn verführet: den auf dem Marmor istdiese Spize nicht so hoch/ ist auch nicht ineine Fal-te übergeschlagen/ wie er es vorstellen lassen. Aus-ser diesen ist eine Pallas in Lebensgröße vor allenandern Statuen in Marmor zu merken/ und allemAnsehen nach ist dieselbe nicht hier gearbeitet wor-den/ sondern muß weit älter sein, und aus dem äl-teren griechischen Style/ oder nahe an demselben:den eS hat dieselbe im Gesichte eine gewisse Härte/und in der Kleidung geplättete parallele Falten/ alsZeichen von dem/ was ich sage. Merkwürdig ist ihrÄgiS/ welcher am Halse gebunden / und hernach überden Arm geworfen ist/ umihr anstatt eines Schil d eS/etwa in dem Streite wider die Titanen, zu die-nen: den diese Göttin ist hier wie im Laufe gehend/und hat den rechten Arm erhoben/ wie einen Wurf-
i) Üvin. x. 3i. se^.