hercul. Entdek.
mit Regenwasser angefüllet/ und die Soldaten derFlotte trugen dasselbe hinein/ wie man noch izo anseinigen Röhre» in der Höhe schließen kaii, wo ver-muthlich das Wasser hineingegossen wurde. Dieserunterirdische Behälter stehet auf 6 langen Bogen/ein jeder von iZ römischen Palmen breit/ und ebenso weit stehen die Pfeiler von einander.
§. 46. Von den in demMuseo enthaltenen Ent-dekungen und Seltenheiten sind zwo Klassenzu mache»/ unter denen die erste die Sachen derKunst und die Geräthe enthält/ die zwote aberdie gefundenen Schriften. Von der erstenArt ist zuvörderst der Gemälde zu gedenke»/ vonwelchen izo über 1000 Stiike/ große und kleine/daselbst sind. Es sind dieselben alle in Holz gefassetmit vorgefezetem Glase/ und einige der größte»/als der ThesenS/ der TekephuS/ der Chironu. s. f. haben ihre Glasthüren/ um dieselbe genauerbetrachten zu können. Die mehresten sind auf ei-nem tro kcnen Grunde oder a tempera/ ge-malet/ wie auch in der Beschreibung dieser Gemäl-de angezeiget ist/ und einige wenige sind auf nas-se» Grunde»/ oder a sresco. Da ma» aberanfänglich in der Meinung stand/ daß alle Gemäldeauf der Mauer auf nasse Gründe gesezet waren/und hierüber kein Zweifel entstand/ so wurde dieArt der Malerei an diesen Stüken nicht untersuchet.Zu gleicher Zeit fand sich ein Mensch/ welcher miteinem Firniß hervor kam/ diese Gemälde zu erhal-ten/ und mit diesem wurden sogleich alle diejeni-gen/ welche entdeket waren/ überzogen/ und folg-lich ist es nicht mehr möglich / die Art der Maleretan denselben zu untersuchen. Die allerschönstensind die Figuren der Tänzerinen und der Cen-tauren/ von etwa einer Spanne lang / auf einemschwarzen Grunde/ welche voll einem großen