hercul. Entdek.
selben hat sich die schönste Gypsarbeit erhalten.Diese Enldekung geschahe vor zwei fahren / und ichselbst habe davon allererst nach meiner Nükkunst vonNeapel/ durch Herrn Adam aus Edinburg in Schott-land/ Nachricht erhalte»/ und die Zeichnungen ge-sehen. Dieser Liebhaber der Künste/ und besondersder Baukunst / stehet im Begriffe/ eine Reise nachGriechenland und Kleinasien anzutreten.
§. 37. Nach dem dritten Stüke/ von der Entdec-ku ng / und von der Art derselben / ist zulezt im vier-ten Stüke vornehmlich von den Entdekungcnselbst Nachricht zu geben / und hier wiederhole ichdie Erklärung/ welche ich zu Anfange dieses Send-schreibens gemachet habe/ nicht alles zu berühren/noch was ich anderwärts ausgeführet habe/ hier zuwiederholen. Ich fange billig bei den entdeketen un-terirdischen Orten selbst und den Gebäuden an / wel-che wir unter dem Namen der unbeweglichen Ent-dekungcn begreifen können / wo über die Bauart/ Ge-bäude und Wohnungen Anmerkungen zu machen sind/und zwar von jedem der verschütteten Orte insbe-sondere/ so viel mir von denselben die geheim ge>haltenen Nachrichten einzuziehen möglich gewesen.Zweitens aber/ und vornehmlich/ ist von denim Museo ausgestelleten Entdekungcn theilsüber Gemäldc/ Statucn/ Brustbilder undkleine Figuren zu reden/ wo ich einige In-schriften mit anhänge'/ theils von den Geräthcn/und zulczt umständlich von den entdeketen Schrif-ten zu handeln. Der Leser merke hicr das Ver-hältniß des neapelschen Palms/ nach welchemdie mehresten Maße angegeben sind: es hält derselbe
römische Zolle/ und ist also zween Zollegrößer/ als der römische Palm.
§. Z8. Unter den unbeweglichen Entdekun-g e n ist/ der Zeit und Größe nach/ das erste und vornehmste