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2 (1825)
Entstehung
Seite
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Briefe üb. d.

chen Arbeiten sind allezeit die äusseren Theile der Fi-guren, die in diesem in der That/ besonders in An-sehung der Finger/ schlecht ausgefallen sind. Der-jenige, der die Zeichnung davon verfertigte, hat eSlieber in diesem Stüke verschönern, als sich genauan das Original binden wollen. Die Köpfe sindsehr gemein. In dem Worte welches

auf den Namen des Künstlers folget, stehet auf demKupferstiche ch, statt -5. Bei Gelegenheit der Ge-mälde habe ich eine Bemerkung gemachet, die ausdem CöliuS ZlpiciuS und AthenäuS l) erläutertwerden kan. In feiner Zubereitung der Speisen ge-brauchet er niemals Citronen; den er saget, daß sieden Römern ihrer Säure wegen zuwider wären, unddaß sie keinen andern Gebrauch davon macheten; alssolche zwischen ihre Kleider zu legen. Die Citronenwurden ohngesähr um dieselbe Zeit nach Nom ge-bracht, als LuculluS die Kirschen ans Pontus mitdahin brachte. '?) Zn der That findet man zu Por-tici auf so vielen Gemälden mit Früchten keine ein-zige Citrone. Was übrigens das Mechanische der

j) Athenaus schreibt: (I. Z. c. 7. K. 26. p. ZZ. ?ec>.) daßma» die Citronen nicht aß ; wahrscheinlich will er sage»/ inseinem Vaterland?, in Ägypten; den er führet den Theo,phrast (Iliüt. I. 4. c. 4.) an, wo derselbe sagt,

daß man znr Zeit seiner Großeltern angefangen habe, siezu esse». Dioskorides endlich, der nach dem Theo-pH rast schrieb, sagt:«. 2. c. >66.) daß diese Fruchtauch dem gemeinen Volke bekaiit sei, und daß vor-nehmlich die Weiber sie aus Gelüsten äßen. Pliniusmuß also blos aus Rom, oder eine andere Gegend ein-geschränkt werden, wen er (l. 12. c. Z. 7.) sagt, daßman sie nur als Gegengift gebrauche, und allein i»Persien und Medien ziehe. Fea.

2) Er brachte den B a u m daher, I. 2 c. i>. Z. 35.

x. 5i- Fea.