neuest, hercul. Entdek. 4?
ähnlich. Alle Griechen scheinen einmüthig über einbestimteS Ideal ihrer Gottheiten einverstanden/dem Vorbilde gemäß/ das einer der großen Meisteraufgestellet hatte. Ein junger und bärtiger Herku-les hat auf den griechischen/ capuanischen und tea-nischen Münze»/ in dem Museo des Herzogs vonNoja zu Neapel/ einerlei Bildung; leztere führetdie Aufschrift/ die einige für hertrurisch halten.Der Kopf des' sizenden Frauenzimmers/ das manfür die Göttin TelluS hält/ hat auf dem nämli-chen Gemälde nichts weniger als den schönen grie-chischen Umriß/ und die weit aufgesperreten Augenlind viel zu groß / was für ein Bild man sich auchvon den Ochsenaugen/ die Homer dem schönenGeschlechte beilegt/ zu machen versucht.
§. 16. Die marmornen Köpfe der Juno habenkeine so fürchterlichen Augen/ und die flüchtig hin-geworfene Meinung des Belon/^) die Büffon inseiner Oesorizitioii du Lgdinet wiederholt/ daßdie Griechen sehr für große Augen eingenommen ge-wesen seien/ die er mit Bildsäulen/ Brustbildern'und Münzen belegen will / verdienet genauer unter-suchet und bestimmet zu werden. Die Zeichnungen aufMarmor ^) scheinen alle vier vom nämlichen Meisterzu sein; d-e, welche sich am besten erhalten hat/^)ist mit dem Namen des Künstlers
bezeichnet. 5) Das schwerste bei derglei-
j) Wie man auf der diesem Bande angehängten Ab-bildung unter Numero 8 sehen kan.1
2) t)I>5er>i>t>on5 lies plusieurs cliozes et singularites trou-vveo en Lrece, ^sie, ^u6e« etc. 1752. in 4. I.3. ek, Z7. x. 19g.
3) Oescrixtion <Iu LMiiet koz,al, t. », z, Z, 4.
4) II>. t. >.
5) t. 2. 60.