neuest, hercul. Emdek.
35
Juden Philo Werken angeführet/ die den Gebrauchder Glasfenster bei den Allen beweisen sollte/ undbesonders' in dein Buche <!-- I.eg->rioiie -»I Lajuinwurde mir eine dergleichen noch genauer von demkaiserlichen Gesandten zu Neapel/ dem Graven Fir-mian angegeben; einem einsichtsvollen/ in allenTheilen der Gelehrsamkeit gleich bewanderte» / unddabei bescheidenen Herrn. Ich bleibe bei dieser/ vonkeinem andern angeführeten Stelle stehen; und esfehlete nicht viel/ daß die bloße Versicherung diesesgelehrten Mannes mich verleitet hätte/ mich daraufzu gründen. Inzwischen nahm ich mir die Mühe/die angezeigete Stelle nachzulesen;^) ich fand abergerade das Gegentheil. Er redet daselbst von einemder Zimmer/ in welches die jüdischen Gesandten vonAlexandrien an den Kaiser Cajus gefükret wur-de»/ und saget: ^557-27-1-^ -inx-
?°«<5 Xkl/xy
01i!>ml>ulan5<l>ill ^jussit ciicuill-
^U!><zuc ki.n>-^r»s (oder besser: erhöhe»/ in«
dem man sie von unten nach oben in die Höhe ziehet/)
l!ts>ic?il»,s Iiaucl minus ^cllucitlis, vitic, can-
6iäo. l^) In meinen Excerpten/ die ich in meiner
>) pliilunls Oper. t. 2. x. Zgg. >in. >6. c<!il. 1>la»gez'.
2) Wahrscheinlich ist diese Stelle unbedenklich nach den sriih-ren Ausgaben und übersezuugen des Werkes Philouisangeführt worden/ wo man irrig so übersezte: ul>-»»i»i.Ian>i^ue eircuiii^u.i^iie seneslras vilrv cari-
clillo, 5pcc»U>riI,u>! statt daß man, wie
Winckelman oben, hätte ubersezen solle». Nichts destoweniger möchte ich sagen, daß Philo vielleicht Glas-senster gemeint, oder wenigstens doch das Dasein der-selben vorausgesezt habe. Erstlich bemerke man, daß erkurz zuvor gesagt, die alerandrinischen Gesandten hättensich vorgenommen, alles Merkwürdige zu berichten, wassie bei ihrer Einsiihrung zu dem Kaiser gesehen; undunter andern» sichren sie die Fenster an, welche aus ei>