neuest, hercul. Entdek. ZZ
sehen köntt!/ wollte solches vielleicht auf die näm-liche/ ländliche/ municipalische und aleppische Art be-werkstelligen. Ob ferner die Alten in ihren FensternGlasscheiben gehabt haben/ öder nicht/ kau aus kei-nem Schriftsteller bewiesen werden.
2) Viele glaube», die Glasscheiben zu Fenstern i» einer Stelledes Plinius (I. 36. c. 2g. «oct, 66,) angedeutet zu fin-de», wo er, nachdem er die Stadt Sidon, die ihrerGlaswerkstätren wegen im Altertume berühmt war, an-führt, und hinzufügt: üxsuidom etilliii üpecula cxcogita-vcrat, Salmasins tp!in. excrcit, in Snlinuni, t. 2.c, S2. s>, 77>>> ist der Meinung, daß das Wort 5p<?cu-die ganze Gattung bezeichne, und daher alle durch-sichtigen Fenster, sie mögen aus Ph engi tes, oder ausGlas, oder aus eiucr ander» durchsichtige» Materieverfertigt sei». Wahr ist es indeß, daß die Schriftsteller,welche genauer uud umstäudlichcr davon gebrochen ha-ben, inliner den I»p!z besonders »leinen, z.B. die beiden Plinius, Senecg, Marlial, derh. Basilius und Philo, Konto man annehmen,daß auch der Nechtsgelehrte Ulvianns (I. est12. Z, Speculsria 25. II', Ue inütr, vc> i»5l >'Utt>, leg,, I.
et °!i K. 8l tainen 1. tf. <)uocl vi aut
cls»>,) dieses Wort in seiner eigentliche» Bedeutunggebraucht habe, so wurde man sagen können, daß noch imAnsänge des dritten Jahrhunderts christlicher Zeitrech-nung der Gebrauch des cul.iri'i, und nicht desGlases, dessen nicht besonders erwähnt wird, allgemeingewesen sei. Vielleicht hat ma» diese» Stei», als eineArt von Vergkr»stall, oder als ei»e» kostbarere» edlerenund reineren Stos als das Glas, den, leztere» zur Zeitder Kaiser, wo der Lurus so herscheud war, eben sovorgezogen, wie nia» iezo das Kr»stallglas ienem vor-zieht. Sonst ist es kaum glaublich, daß die Alten sichdes Glases nicht sollte» bedie»et habe», das mehrereJahrhunderte srnher schon so gemei»war, »nd dessen Ei-genschaft!,'» ihiie» nicht unbekant sein konten. Sie bediente» stch ausserdem noch des Sveksteins, der Felle,Tafeln von Horn, und anderer Materie» dazu.