Briefe üb. d.
mit einem gleichfalls vierekigen Gitter vo» massiverBronze verwahret/ von denen zwei steh/ wo ich nichtirre/ unter den herculanischen Bruchstükcn ganz er-halten haben. ES war in allem mehr auf den Nuzc»und Geb rauch/ als auf die Bequemlichkeit ge-sehen. Das' wenige Licht/ welches hineinfiel/ gab kei-nen Widerschein/ da die Zimmer mit einer röthlichenoder schwarzgranen Farbe gemalet waren. ES ist abernicht wahrscheinlich/ daß die Häuser in großenStädten ohne Fenster auf die Straße sollten ge-bauet gewesen sein. Viele Stellen der Dichter zei-gen das Gegentheil/ z. E.
Neo tlellU clornililv ^ateLant nocle fcneztra?.
K. t i. Wären vor Alters alle Fenster in Romschöne Viereke/ und in gleicher Höhe angebracht ge-wesen/ so würde das schöne Mädchen / von dem Ti-bulluS redet/^) die zum Fenster heraus sah/ nichtvon der Höhe herabgestürzet sein: >
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Veuit iilkllinos sanAiiiriolent.i lacus.
§. 42. Jener alte römische Baumeister/ der sichgegen einen vornehmen Römer erbot/ ihm seinHanS so zu bauen/ daß niemand von aussen hinein-
Noni, welche, wie jeder weiß, »ach deni Muster der al-te» heidnischen Basiliken erbauet waren, hatten dieForm eines langen Viereks; und so sieht man sie auchin den Überresten einiger alten Gebäude und auf erho-benen Arbeiten. Fea.t> ?ropl>rt. l, lö. am Ende. Daß die Fenster
aus die Straße lnnausqingen, scheint keines Beweises zubedürfen, da Vitruvius, K. c so viele andereSchriftsteller, und vornehmlich die römische» Geseze inden Pandekten (I. 9. lit. I. De '!<!ivitut. prsLll. ui 'l>an.et l. til /j. Ol lii«!, <^UI ellucicriut ^ V«! ^
so oft derselben erwähnen. Fea,
2) 1^. 2. «leg. L.