Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
20
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Lo Briefe üb. d.

auf welcher sich, so viel ich habe entdeken können,start des n ein ->- findet, ist die silberne Münze despontischen Königs Polemon,^) mit der Umschrift:

die sich im Mnseo der FraneiSeaner in San Bartolo-meo all' Jsola befindet. Wen man blos nach derZierlichkeit der Buchstaben urtheilen will, tan manleicht irren. Ich habe im faucaultischen Museozu Neapel sowohl als in dem Museo der Königinvon Schweden, bei dem Herzog von Bracciano«!? Rom, Münzen der pontischen Könige gesehen,deren Schrift zierlich, aber die Zeichnung und dasGarage mehr als barbarisch ist. In Ansehungder Zierlichkeit selbst könte man aber auch gewisseNegeln festsezen; z.E. die Punkte oderKügelchenam äussersten Ende der griechischen Buchstaben fan-gen zu den Zeiten Alexanders des Großen an,und vernrsacheten, daß die Schrift weniger zierlich ^als vorher aussah. Wen mir Gott mein Lebenfristet, bin ich gesonnen, eine Paläographie derMünzen zu schreiben. Ich verehre übrigens diegroßen Verdienste und die fruchtbare Feder des ver-storbenen Marchefe Maffei, eines Mannes, derüber alle ihm auf seiner Laufbahn aufstoßendenSchwierigkeiten siegete, und sich mit einem heroischenMuthe an die griechische Literatur wägete, an derer erst spät einen Geschmak zu finden anfing, wor-über ich mündliche und schriftliche Zeugnisse an-führen kan. „ Jeder Mensch hat nur einen Kopf,"sagt Plato. 2) Doch lassen Sie uns wieder zuunserm Gegenstände zurükkehren. Bei der wenigen

5) Das Gelicht desselben ist jung und ohne Bort. ^Er lebte zur Zeit des August us. Fe».

Z) x> >o2t> eM. krancus.)