Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
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19
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neuest, hercul. Entdek.

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lichste Schreibestof gewesen zu sein / weil es wahr»scheinlich wohlfeiler war/ als das Pergament. Eingeschriebener Codex des h. AugustinuS/ den Pe-tavius besaß/ enthielt wechfelweis Blätter vonägyptischem P a p i e r und von P e r g a m e n t/ nachMabillonS Angabe.^) Man weiß nicht/ wo dieseHandschrift hingekommen ist. In der otto koni-schen Bibliothek/ die der vatikanischen einver-leibet worden/ und die ehemals der Königin vonSchweden gehörete/ die sie demPetaviuS abgekau-fet/ findet sich solche nicht mehr. Die Muthmaßun-gen/ die man ans der Form der Buchstaben aufgewisse Zeitpunkte herleitet / sind nicht ganz ohneGrund. Zu den vorhergehenden will ich noch einigeneue Betrachtungen hinzufügen. Die Form derBuchstaben in dem Namen des Künstlers/ der denTorso im Belvedere verfertigte/läßt keinen Zweifel übrig/ daß dieses berühmte Frag-ment/ das in Ansehung des Ideals alle alteBild-hauerarbeit übertrift/ zu der Zeit verfertiget wor-den ist/ als die Kunst abzunehmen anfing; welchesohngefähr in der 160 Olympiade geschah. Zu allerZeit haben sich aber glükliche Talente gefunden/ diesich bei dem allgemeinen Verfall/ durch ihre innereGeisteskraft/ emporgehoben. Die älteste Münze/

selben beschreibt, und sagt/ daß die Bücher von Wachs-tafeln ausser Gebrauch gekommen seien. Aus anderenSchriftstellern erhellet, daß es noch viel sväter im Ge-brauch gewesen. M a ffei slstor. ciipiom. p. 77.) will, daßeS nachdem S Jahrhunderte nicht mehr gebraucht worden.Fea.

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