Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
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Briefe üb. d.

zeuge abgebildet ist; mit dem Unterschiede/ daß esvon da an, wo der Schnitt angehet/ bis an dieSpize/ die pyramidenförmig abnimt/ und die etwasausgehöhlet ist/ anderthalb Zoll ausmachet/ nur daßdie Spize/ oder das Ende, keine Spalte hat. l) DerText der Handschriften ist nicht ganz vollständig undohne Luken; bald fehlen einzelne Buchstaben/ baldganze Wörter; deßwegen werden sie aber nicht alsimbrauchbar verworfen/ wie manche zu thun pflegen.In einer Materie/ wie die der Handschrift von derRedekunst/ wären die Luken leicht zu ergänzen. Mit-telst einer anhaltenden vierjährigen Arbeit hat mannicht mehr als neun und dreissig Columnen der Ab-handlung von der Tonkunst abcopiren können/ undüber zwanzig Columnen der Abhandlung von derRedekunst sind ein und ein halb Jahr verflossen.Pater Antonio Piaggi/ von dem Orden der Pu-risten/ der lateinischer Scrittore der vaticanischc»Bibliothek war/ besizet das Geheimniß und das ge- ^hörige Phlegma/ die Handschriften abzurollen; als-dan zeichnet er die Buchstaben genau nach/ undüberliefert diese Abschriften dem CanonicuS M a zz o c-chi/ der mit Ausschluß aller andern den Auftraghat/ die Handschriften zu erklären.

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K. 6. Das ägyptische Papier scheinet nicht alleinzu den Zeiten des Philodemus/ sondern auchnoch einige Jahrhunderte hernach/ der gewöhn«

I» den Nachrichten ie. §. j 02. bat Winckelmaii be>merkt/ daß durch die Versteinerung die Spalte un-sichtbar geworden sei» könne. Fea.

2) Es war es wenigstens bis zum Anfange des 6 Jahr« -Hunderts, de» Zeiten des Cassiodorns. ( !>>>>«vist. ZS.) der die Pflanze und die Bereitungsart des-