neuest, hercul. Entdek.
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Wen man die Schrift gegen das Licht anstehet/ soscheinet ste wirklich etwas erhoben / und dieDinte/ die man noch in einem der Schreibzeugsgefunden hat, ist davon ein stcherer Beweis. Ichglaube in einer Stelle beim Demostbenes gefun-den zu haben, daß die Alten ihre Dinte zu Pul-ver gestoßen haben. Das Instrument/ womit dieAlten schrieben/ war keine Feder/ sondern eswar von Holz geschnitten/^) wie das auSgegrabcne ist/oder vielleicht von einer anderen Materie/ aber»ach Art unserer Federn zugesvizt;^) welches mairgleichfalls an demjenigen Instrumente ersehen kan/das auf einem alten Gemälde über einem Schreib-
O Diese Stelle des Demosthenes stehet i» der Redewo er dem Äsch in es vorwirft, daß er sichaus Armuth i» seiner Jugend gebrauchen lassen, dieSchule auszukehren, die Bänke in derselben mit demSchwämme abzuwaschen, und Dinte zu reibe».Der Ausdruk: i-r, zeiget also offenbar,
daß man die Dinte zubereitet hat wie Farbe, undsie also nicht flüssig gewesen sei. Daßdors.
2) sSiehe darüber die Nachrichten ic. §. l02 — lvZ.Z
Z) Sie bedienten sich einer Art von Binsen oder Z! o l> r, c->-I->»ius genaiit, welches aus Ägvvten, Gnidns, und ei-ner Gegend Arm eniens kam. ( ?>in. I. 16. c. Z6. sect.
6/j. ''ers. Lau Z. V. I I. >2. Zllai'liül. I. 14. epigr. Z7.
echt. Müller, -ilinz zg.) Der h. Jsidorus, der zuAnsai,.; des 7 Jahrhunderts lebte, svricht (Oig. I. 6. c.-Z.) von Federn der Vögel, die man in neueren Zeiten-gebraucht. ?S kan also die Eemme im königlichen sranzosi-schen Museo, (Miiüette, picri». t. 2. p>. 217 ) aus wel-cher man eine Siegesgöttin mit der Feder in der Hansin schreibender Stellung abgebildet sieht> nicht all sein,„nd die Maler und andere Künstler verstoßen wider dasCostume, wen sie die Evangelisten, Pr0 vheten nndandere Personen des Altertums mit Federn in der Hand,nach heutiger Sitte, abbilden. Der Abate N ea» e n n 0irret, wen er c 17. p, 2vn ) schreibt, daß man
ans den hereulanischen Eemäldcn Federn sehe. F ea.
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