Briefe üb. d
daß sie nicht mit Dinte geschrieben worden, derenvornehmster Bestandtheil Vitriol ist; wären sie da-mit geschrieben/ so hätte sich die Schwärze im Feuerverloren. Die Dinte/ wie wir solche heut zu Tagebrauchen / und mit welcher die ältesten Handschrif-ten des vierten Jahrhunderts und später geschriebensind / würde zu solchen dünnen Blättern nicht taug-lich gewesen sein; sie würde solche durchfressen unddurchlöchert haben/ den ich habe angemerket/ daß dieBuchstaben in den ältesten Handschriften etwas ver-tieft sind. Diese Bemerkung kan man an dem va-titanischen Virgil machen. Die herculanischen.Handschriften sind mit einer Art von schwarzer Far-be/ beinahe wie die chinesische Tusche/ geschrieben/die mehr Körper hat/ als die gewöhnliche Dinte.
noch von den im TM genanten Städte» die Rede ist!so wie auch Cicero nicht von ihnen sprach, der früherlebte und sich d e sse ll> eil Ausdruks bediente: (In Vci-r,->ct.
islo retrusa, atcjue consistere ejus ammuin sine
turore atque siucriU!» non sinunt. Dies stimmet Mit derRedensarten locoMerein, die sich «»-.einer an-
dern Inschrift beim Fa b r e t t i c, 7, n, 4gg. p. ZZ4.findet. Die Inschrift/ von der im Text die Rede ist,bautet beim Mart 0 rel l i:
siL«x rx xüviris
i.ocis
xvor?irivs 5^r»ii.^«vs V. c. cois
eoivsriivii vxvie^»i<jvr küreiikiT1. ^niioüio cil»vL^«ric> v. ?.
Auch Mazz 0 cchi Lamp. III a>Z6it> 170.) slihrt
sie a»/ aus dem Fabretti covirt; und beide lesen irrig) statt ce/eö/itale»!^, das auf dem Marmorsieht. Fea.