Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
15
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neuest, hereul. Emdek. ^5

dem schwarzen Papiere siebet man die Buchstabender Handschrift noch deutlich; und dieses beweiset/

kleinen Fleken nahe bei Cavua, erhalten hatte, undschenkte sie dem Könige, der sie in dem Museo zu Por-tici anfbewahren ließ. Gern würde ich die gedachteErklärung dieser Schriftsteller annehmen, weil nichtaus so vielen andern alten Inschriften und Documen-trn erhellete, daß die Worte ix »n-ins i.oc,s ,neinem allgemeiner» Sinne genommcn wurden , uud einegewöhnliche Formul waren, um anzuzeigen, daß dieStandbilder von wenig besuchten, also gleichsamverborgenen Örten weggenommen, und an einembesuchteren, angesehenern, edleren Srte zurZierde ausgestellet worden. Der Canonicus und nachhe-rige Prälat De Vita hat dies bereitsliiz. kenev, t. I. IZiss. IN. 2gn.) bemerkt, woer eine Inschrift aus der Zeit des Theodosius mitderselben Formul anführt, und eine andere ähnlicher?lrt (Zerie «lello l Lenevent^ne, p. 16.

n. 9.) beibringt, in der es heißt: s^inivs otrscrirs

V. cvn. n. I'. v?s. rx I.ocis VSVI X'ryvi:

vxvir. Noch mehr Gewißheithierüber gibt ein im Jahre Z65 Von den KaifernValcntinianus und Nalens erlassenes Gesez,1'lieoilos. I. i5. tit. lle It-^. 14.) in

welchem verboten wird, ans kleinen, gleichsam ab-gelegenen, oder verb org enen Landstädtchen, ab-i-laoppilla, die Standbilder wegzuführen, unter dem Ver-wände , die Hauptstadt oder andere angesehenere Städtedamit zu zieren; zufolge eines anderen Gesezes, daszwei Jahre vorher, Z6Z, vom Kaiser Julian dem Ab-trünnigen erlassen war, und verbot Standbilder undSäulen aus einer Provinz in die andere zu führen.

deutlich genug, daß hier nicht von verschüttete» Srten,