Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
13
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neuest, hemtl. Entdek.

des e, ein das wie cm lateinisches e gestaltet wä-re/ und daSN in der Bildung eines eursiven ^ fin-den / da man diese Buchstaben so gebildet aus derAufschrift eines Gefäßes des Königs Mi th r ib a tes^)im Eampidoglio findet.^) Aber M sind

vorgestellet durch die man in den Aufschriften desersten Jahrhunderts nicht findet. Ich gestehe es/ daßdas ^ auf den ältesten Münzen der Stadt Caulo-nia, in Großgricchenland/ beinahe die näm-liche Gestalt hat; den auf einer stehet^); auf ei-

/l) Das cursive -- ist »euer als das Q, welches Simoni-des/ demPliuins (!.-?. c.. scct. zufolge un-gefähr 500 Jahre vorChri sti Geburt erfunden hat. An-fangs bediente ma» sich statt desselben eines einfachen o,wie aus Plato tLrah'I. vpcr. t. 4>v. ) er-

hellet. Das G e s ä ß des M i t l> r i d at e s/ wo es die kursiveForm hat/ ist kurz vor derzeit des Augustus verferti-get, den Mithridats Regirung fällt zwischen ltZ bisvor Christi Geburt / in welcher Zeit die Form derBuchstabe» / welche Winckelman anführt/ fehr allge-^inein üblich war. Die Paläogravhen fezen den Anfangderfelben in die Zeit Alerande.rs des Große»/ wieman auf der Tafel des Span Heini (<Zc priest. ct usuiiuiu. t. ,. p. So.) sieht/ welche vom Pater aBennet-tis ((/I^ronol. et erit. etc. i. 220.) wiederho-let worden. So ist auch die Form des ^ älter/ alsdie des 7 wie Span heim (Oissert. 2. n. Z. p.scc^.) gleichfalls beweiset. Die Form des IZ ist aus Ale-xanders Zeit; die andere Form ist älter/ wie dieangeführte Tafel zeigt. F ea.

2) Auch P 0 e 0 cke gibt eine Abbildung davon/ (vcscr!pt. oltl»z Last. t. 2. piirt. 2. z>!. 92. p. 207.) init etwas ver-änderter Form der Buchstaben. Das Gefäß wnrde vomKonige Mithr, dates einem G»mnasio geschenkt/ wo der-gleichen Gefäße zum Salben und zu anderem Gebrauche- diente». Fea. IG. t.. K. to B. ZK. lZ H.ZZ) swie man auf der diesem Bande angehängten Ab-bildung unter Numero l sehe» kan.ZÄ LS. ebendas. Numero 2,^1