Briefe üb. d.
Überdies war der Titel auf einem kleinen Zeddekbemerket/ der unten aus der Rolle heraushing/ wieman m den gedachten Gemälden siehet, Auf demeinen glaube ich folgende Buchstaben zu lesen:XX 5) Die aufgewikelten Handschriften sindin Columnen geschrieben: die von der Tonkunst be-stehet aus' 39, die von der Redekunst aus 38; siesind fünf Finger breit/ »nd enthalte«? 4o bis 44Zeilen. Zwischen den Columnen ist ein Raum voneinem Finger breit/ auch zuweilen noch mehr/ unddie Schrift ist/ wie in vielen andern Handschriften,mit Linien umgeben. Diese Linie»/ die weiß aus-sehe»/ werden wohl roth gewesen/ und mit We-nig gezogen worden sein/ ihre Farbe aber im Feuerverloren haben. Die Rolle von der Tonkunst istnach ihrer Entwikclung in 8 Stüke von 6 Colum-nen zerschnitte»/ und in Rahmen unter Glas gefas-set worden. Die andern Rollen sollen in ihrer gan-zen Länge aufgehangen werden. Die Schrift derWerke des PhilodemuS ist von der nämlichenGröße/ als die Schrift/ womit Johannes Las-karis Rhyndacenus einige seltene griechischeAutoren/ den Kallimachus/ ApolloninS Rho-diuS/ die An tholo g i e tt. hat druken lassen. Ichglaubete die Form der Schrift älter zu finden; da-her war ich beinahe überzeuget/ ich würde ein-rnn-
Martorelli (I. c. in S(16itam. PNA. ) gibt ei-ne Abbildung davon und versucht verschiede»? Erklärn»!gen dieser drei halben Wörter, welche aus dem Zed-delchen, eines über das andere, geschrieben sind. F e a.
2) Dieser Grieche, aus der Familie der orientalischen Kai-ser entsprossen, hatte sich nach der Eroberung von Kon-siantinovel nach Italien gewendet. Er bat zuerst ausMünzen und andern Denkmälern des Altertums die Ge-stalt der großen griechischen Buchstaben ansgesncht undbekant gemacht, und ein Buch: Oe veris li-
tüi-aruni l'oriuis vt causis, geschrieben. Daßdors.