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2 (1908) Vom Untergang der Hohenstauffen bis zur Mitte des vierzehnten Jahrhunderts
Entstehung
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des ^2., der gründlachischen in den ersten Jahrzehnten des Jahr-hunderts lagen die brauneckischen Güter über das weite Gebiet vomVogelsberg und «Odenwald in? Westen bis zum Fränkischen Iura imGsten verstreut, während der hohenlohische Zweig mit seinen nochreicheren Gütern mehr mit den Stammbesitzungen des Hauses anTauber und Jagst verknüpft bleibt und auch mit allen Neuerwerbungenkaum über den Steigerwald und die Frankenhöhe im heutigen Bayern, und die jetzt sogenannte Hohenloher Ebene im heutigen AönigreichWürttemberg hinausgreift, abgesehen von einem Glied des Hauses,das durch seine Heirat sich sür einige Jahrzehnte in Steiermark undAärnten ansässig gemacht hat. Übrigens ist das Gefühl verwandt-schaftlichen Zusammenhangs der beiden Stämme bis zum Erlöschender Braunecke lebendig; diese nennen sich vielfach, besonders auf ihrenSiegeln, auch nur „von Hohenlohe" oder „von Hohenlohe genanntvon Brauneck"; die Hohenlohe und die Brauneck heißen sich gegen-seitig Vettern, bei Familienverträgen werden sie gerne beigezogen, beiDienstverträgen als etwaige Gegner ausgenommen; auch das Wappenbeider Stämme bleibt allezeit dasselbe.

Beide Stämme des hohenlohischen Hauses sind in der zweitenHälfte des ^2. und der ersten des Jahrhunderts von großerFruchtbarkeit. In der ersten Generation nach Gottfried und Aonradzählen wir 7 männliche Glieder, in der zweiten ^Z, in der dritten 2Hund so fort, bis in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts die Zahlwieder erheblich zurückgeht, der brauneckische Stamm ganz ausstirbt undauch der hohenlohische der Gefahr des Erlöschens nahe kommt. Diesegroße Zahl der Glieder des Hauses macht die Disposition der folgendenDarstellung besonders schwierig; wir behandeln die Geschichte vonPersonen, die gleichzeitig gelebt, aber ihre besonderen Schicksale gehabthaben. Der hohenlohischen Geschichte dieser Zeit mangelt jene innereEinheit, welche der anderer Geschlechter, z. B. der der Burggrafen vonNürnberg oder der Grafen von Württemberg, einen Hauptreizverleiht, da sich in diesen das Interesse immer wieder auf einen ein-zigen Vertreter des Geschlechts konzentriert. Aber auch in dieser Zeitgeht neben den persönlichen Beziehungen und zahlreichen sachlichenBerührungen, die zwischen den Gliedern des Hauses stattfinden, alseinheitlicher Zug das gemeinsame Verhältnis zum Reich hindurch.Wir behandeln darum zunächst die Hohenlohe in ihren Beziehungen