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Von Flie-gen/Mü-cken oder
^^oma5ari8.
Mann einem träumt / wie er ein Rephun gehabt /a-ber dasselbe verlohren habe / so wird er sich von seinemWelbc scheiden.
Wann einem traumt/wie er ein D5ephun esse/so wird?r von seinem Weibe reich werden durch Kleydnng.
Wann einem Werbe träumt/ wie sie em Rephun fin-de/ist sie schwanger/ so wird sie eine Tochter gebären/istsie nicht schwanger / so w,ri) sie schwanger werden/vnndeine Tochter gebaren.
Wann einem König träumt/ wie er Nephüner fangeaiiffder Jagt / so wird er seine Wollust haben an seinerKönigin und andern Weibsbildern. LranmtjhmewieerRephüneresse / sowird er mitemem ^eibezuthunhaben / die jhme sehr wol gefällt-
Das' LLI.XXV. Capitel.
?^Ie Fliegen und Mücken bedeuten eine feindliche^Post / auch wol Kranckhett.
Wann einem ^(önig träumt/als wenn an dem OrtSchnacke/ ^ 5cy /fthr v.el Fliegen uns Mücken kämen/so wirdder^nd-a- er in Trübsal und ekümmernuß fallen / auch wird erner/Per verbittert werden über der böseBortcschafft/diecrse'.ncssiancr vnd Kriegsvolcks halben bekommen: Dergleichen ist von denEgypter ^-negsobersten zu verstehen / so ihnen also iraumt :
Meynuna. Wann einem Armen oder einem gemeinen Mann alsotranmt/so wird er inTrübsal undKranckheit sallcn/undchm selber den Todt wünschen.
Wann einem traumr/wie jhme Fliegen undMückenuhrplötzlich in seine I^aselöcher und Mnid fliegen / sowird er mit Al.nd und Schmertzen derFemde unter-gang anschauen.
Wann einem träumt / wie eme grosse menge Fliegenund Mücken an einem Ort zusammen kommen / daselbsthm werden Kemde ksmmen/und die Einwohner plagen.Bas L^xx VI. Capitel.
Von A- «T^Ie Ameissen bedeuten gemeiniglich den Todt,meifenauß Wann emem träumt / wie an dem Orthe einerderPersia- Wohnung / anß einem Loche ein grosse menge Ameissenner vnd Herfür kriechen / solches bedeniec / daß er bald sterbenwerde Träumt einem aber / wie die Ameissen so auffderStrassen krochen / in sein tzauß kriegen/so wird er allei-ne in eme Kranckhett fallen/ und sein Haußgesinde wirdgemehrt werden.
Wann einem träumt/wie Ameissen so Getreide tra«gcn/anß seinemHause gangen/so wird er wiedcrgesundwerden/ vnd von seinem bösen Gesinde vnd Forcht erlö-set werden.
Wann einem träumt / wie anffseiner Tenne / oder inseiner Scheuren Ameissen lausfen/so wird er in Trübsalvnd Armuth gerahteN.
Das dc^XXVlk. Capitel.
,?> Ie Hewschrecken bedeuten ohne allen Zweiffel einen^ Haussen Feinde / dennesvermagsauch die Heilige
cken/nach Schrifft / daß 5?ewschi ecken auss Gottes Befehl /der India- gleich als ein grosses Heer Kriegsvolcks/ außziehen/dlener/ Per Lander zu verwüsten.
Wann einem Könige/oder einem andern der Bewalthat/träumt / wie em Haussen Hewschrecken auffeinLand ziehen/daselbst hat man sich des Feindes Mit gros-ser menge vndGewaltzuversehen/vnd soviel dieHew-schrecken schaden gethan / so viel werden anch die Feindeschaden thun Haben sie aber keinen schaden gethan/sondern sind nur durch das Lan5 geflohen/oder sind nur da-selbst blieben / so wird em Kriegsvolck ohne schaden indasselbige Land kommen.
Ä)a.m einem König also traumt/so wird er Trübsalvon Krieg vnd Feinden haben / nach dem derHewschre,cken viel gewesen.
Das d^XXHX Capitel.
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Egypterschnfften.
Von den
6?euschre-
sianer vnd
Egyprer
Lehr.
Von aller- H'f>Ann einem lraumt / -wre er einen Sperling in betkey Sper- Hand halte/so wird er Schmachreden vndSchelt-ltngen eder wort von seinem guten Frnmde hören müssen. So er a-Sp-!?cn / etliche SperUnge hat / so wird er Hader vnd ZanckdecPtrsia- wider seine Feinde vnd olutssreunde anstelle«,ner vnd E,qypter
Ende deß Traumbuchs Hxomzsziis
Wann einem traumt/wie eine grosse mengeSperlin-
gemtteinem Geschrey in sein Hanß geflogen seyn / sobedeutet es/ daß entweder er/ oder einer so jhm zustehet/auß seinem Hauß eine außgabe thun wird.
DasL^XXlX. Capitel.
^ Q einem träumt / wie er Vögel habe / so sich im VonWaf-^-^Mcer / in Seen oder andern To assern aller Dinge servögeln/auffgehalten/so wird er erlangen was er gewünscht hat: derPersia-Hat er derer etliche abgewürget / so wlrd er gewuuscht ner vndvnd anmuthig Reichthumb erlangen / nach dem er viel Egypterdavon gessen hat. meylmnz.
Wann einem träumt / wie er jhre Flügel zusammengelesen / das bedeutet auch Reichthumb / abermchtssgroß alsvorgemeic.
DasLLl^XXX. Capitel.
^?In ^rebs bedeut einen arglistigen Menschen / der Von^rebs^-garmcht zu verbessern ist / weil dieses Thier ein so sen/O-krnmmen Gang führet. streen vnd
Wann einem tramM / wieer in einem Meer oderFluß Krebs finde / der wird nut einem arglistigen vnnd Schnecke/doch armenMenfchen zu thun bekommen/der sich an der scha-^önige oder anoerer gewaltigen ^.eute Höfen auffyclt. Gedecks
Wiann einem traumt/wie er emenKrebs oder derglei- s^/ derchen / so mit schalen bedeckt ist / esse / so wird er von ei- P^sianernem arglistigen -))5anne / wie gemelt / zimlkch ew-nn ^gy-vnnd Gesundheit haben : L)enn diese Thler geben demMenschlichen Leibevielerley Artzney. ieaung»
TI<ann einem träumt / wie er Ostreen esse/oder der-slejchen / so wird er in eme Kranckyeit fallen.
Das L^I_XXXI.CaMl°
cZ^Ieft Traume/wie nun etliche mahl gemeldet ifi/be^ Von^deuten nicht einer Person / was sie der ander bedeu trach.ung^en / denn einerley Traum bedeutet dem Könige em an- vndAuß-ders als einem gemeinen Manne / em anders bedeu? er legung dereinem Bauern / ein anders einem Kriegsmann / ein an- Traume/ders einem grossen Herzn/ ein anders einem Manne/ein der P..rsia-envers einer Weibsperson / -einanders bedeutet der nervnd E-Traum im Sommer/ein ande-rs im Winter/ein anders gvptereiw>bedeutet er wann der e-'Kg zunibMt/ein anders wenn er heliigeabnimbt / ein anders bedeutet er itt zunehmenden Mon- MYNMg»den / ein anders in abnehmenden Monden/etliche Trau-me werden bald war/etliche langsam. SolcheVmbstan-de/wlegesagt / habenwirallein unsererobengechanenAnßlegung in acht genommen / als nemlrch / wir habendie Traume anders außgelegt einem Könige / anderseinem armen Manne/ anders einem gewaltigen Man-ne / anders einem gemeinen Manne / anders einemManne / anders einem Weibe / anders einem hriegs-mann/ anders emem Bauren. Auch haben wir an dm 'Bäumen vnd Gewachsen in acht genommen die Win-terszeit vnd die Sommerzeit.
Item / mann soll betrachten die Stunde der Nacht/wann einem ein Traum fülkommen ist.
Ein Traum/der einem fürkompt vom Anfang derNacht / biß auffdie dritte Planeten Stunde/das ist beyuns ohngefährlich von Nidergange der Sonnen bißgegen neunen/ desselben WerMng erstreckt sich biß auffzwantzigJahr.
Die Traume so einem fürkommen / ungefährlich vvttneunen an biß auffMitternacht/derselbenAußgang vndBedeutung erstreckt sich biß auffs achte/ zehende/ oderfünffzehendeIahr.
Die Träume fo da geschehen von Mitternacht / bißnmb drey oder viere / die werden erfüllet im fünfften /vierdten / oder dritten Jahr.
Die Traume aber fo sich begeben frühe von vieren bißan denMorgen/diefelben geschehen vnd werden erfülletnach ememIahre/nach einem halben Jahre/nach einemviertel Jahre / ja wol nach einem Monat/ ja woll nner-halb zehen Tagen.
Aber was einer tz'äyserin träumt / wsgeschicht auchwol denselben Tag / oder in zwey oder drey Tagen
Mn den Stunden deß Tages geben wir hier keinmBericht / denn derselben Träume edeutung wird g«?meinlglich m der sieben Stunden erfüllet.'