unsere dermaligen indirekten Steuern, um ein sehr Bedeu?tendes geringer, als die Erträge der Französischen Douanenund vereinigten Rechte (»lroks v^unls — jetzt conirllm-Ilons inclireetes); und wie schwer letztere, unter ihnenbesonders die Getränksteuern, auf dem Verkehr der minderwohlhabenden Volksklassen gelastet haben, ergiebt sich ausder allgemeinen Aufregung, welche in Frankreich jetzt gegendiese Abgabe herrscht, und aus den — zur Zeit erfolg-losen — Versuchen, sie durch andere Steuern zu ersetzen.Das Französische Tabacks-Monopol ist seit der PreußischenBesitznahme ganz aufgehoben.
Das Preußische Salz-Monopol liefert den Gegenstanddes Monopols zu einem Preise, welcher noch nicht derzu Französischer Zeit auf dieß Bedürfniß gelegten Steuergleichkommt.
Die Preußische Stempel-Steuer ist mäßiger, als dieFranzösische Einregistrirungs- und Stempelabgabe. Letzterebetrug z. B. bei Eigenthumsveränderungen von Immobi-lien 4 pCt. vom Werth (die sogenannte sukven^on äeFuerre eingerechnet), während nach dem Preußischen Stem-pclgesetz nur Ein pCt. entrichtet wird. Erbschaftsstempelwird von den an die Kinder oder Eltern oder an die hint^r-bleibende Wittwe des Erblassers gelangenden Erbanfällengar nicht entrichtet, so daß also bei uns diese Steuer dasPrädikat einer Abgabe auf die Thränen der Hinterbliebenen,welches noch vorlängst in der Französischen Deputirten-kammer dem hierin einschlagenden Theile des Enregistre-ments beigelegt wurde, nicht verdient.
Mancherlei sogenannte Vorerhebungen auf die Ge-meinden (xreleveinents) endlich, welche nach Französischer
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