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Rheinpreußen und seine staatswirthschaftlichen Interessen in der heutigen europäischen Staaten-Krise : oder vergleichende Betrachtungen über den frühern und den gegenwärtigen Zustand der königlich preußischen Rheinlande, mit volkswirthschaftlichen Vorschlägen und statistischen Nachweisungen
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wahrend die (ebenfalls im Brutto berechneten) Steuer »Er-trage desselben Regierungsbezirks im Jahr 1822 nur auf1,228,706 Rthlr.'

ansteigen.

Da nuN, bei der Gleichförmigkeit sowohl des dama-ligen als des jetzigen Steuersystems, der Schluß von einemTheile auf das Ganze wohl zulassig; da ferner feit demJahre 1822 eine Erhöhung der Steuern in der Rhein»provinz nicht, sondern gegentheils einige Ermäßigung ander Klassen-, Gewerbe-, Wein- und Tabaks-Steuer einge-treten ist: so -würde sich aus obigen Zahlen der Erweisherausstellen,

daß die dermalige Besteurung der Preußischen Rhein-provinz, so weit sie früherhin dem Französischen Kaiser-thume angehörte, um etwas mehr als ^ geringer sei,als in den letzten Jahren der Napoleonischen Herrschaft.

Man sollte meinen, daß. dieses Resultat einem jedenbewußt sein könne, welchem das Vormals und Jetzt derSteuereinrichtungen am Rhein, auch nur aus eigener Be-theiligung und ohne auf Vergleichung größerer Zahlener.gebnisse zurückzugehen, bekannt ist.

Die Grundsteuer ist seit dcm Jahre 1813 in ihremHauptertrage fast unverändert geblieben und nur auf Be-richtigung der Einzclnvcrtheilung durch die Fortsetzung desKataster-Werks hingewirkt.

Die Klassen-Steuer, nebst der Mahl« und Schlacht-Steuer, als ihrem Surrogat in den größern Städten, unddie Gewerbe-Steuer liefern einen etwas höhern Ertrag, alsHie, statt ihrer, frühes- erhobenen Personal- und Mobiliar-,Thür- und Fenster- und Patent-Steuern. Dagegen sind

unsere