— viele Millionen find zum gedachten Behufe zerflossen —wie sie hier zur Herstellung der Bollwerke Deutschlandsverwandt, und in die Cirkulation geworfen wurde, einenentschieden günstigen Einfluß auf has ganze Rheinland undselbst die dem Nheine minder nahe gelegenen Gegendenäußern mußte. Sie zeigten auch bald eine ganz andereBlüthe, wie früher. Die Volksmenge stieg, neue Gebäudewurden aufgeführt, und die Umgebungen verschönert. DieMenschen sah man besser bekleidet, und den Erwerb undVerkehr allenthalben belebter. Außer den angeführten Ur-sachen dieser Fortschritte hatte die Vernichtung des Konti-nentalsystems, welches ein übertriebenes Prohibitiv-sysiem mit politischem Zwecke darstellte, sehr viel zurSteigerung der Wohlfahrt der Rheinstädte beigetragen.Hatte nemlich jene Sperre, welche allen Verkehr mit demandern Ufer des Rheins zerstörte, für den ganzen Kaiser-staat bei vielen Nachtheilen auch namhafte Vortheile, sowurden die letztern von den unmittelbar an den Grenzenliegenden fabrikleeren Städten nur schwach empfunden, wäh-rend die erstem mit ihrer ganzen Schwere auf denselbenlasteten. Man hatte sich freilich hie und da durch Ein-fchwärzungen dafür schadlos zu halten gesucht, allein dieUnrechtlichkeit des Schleichhandels, die Größe der damitverbundenen Gefahr und die entehrenden Strafen, welchedie dabei Ergriffenen trafen, verhinderten, daß redliche undwohlhabende Kaufleute daran Theil nahmen, und daß blei-bender und fester Wohlstand dadurch begründet wurde. Mit derAufhebung der gedachten Handels-Scheidewand ward derVerkehr der beiden Ufer wieder hergestellt, und ungestörtfand der gegenseitige Austausch der Erzeugnisse start. Wer
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Rheinpreußen und seine staatswirthschaftlichen Interessen in der heutigen europäischen Staaten-Krise : oder vergleichende Betrachtungen über den frühern und den gegenwärtigen Zustand der königlich preußischen Rheinlande, mit volkswirthschaftlichen Vorschlägen und statistischen Nachweisungen
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